Studie: Pandemie überfordert EU-Sozialsysteme

Brüssel (dts) - Die Corona-Wirtschaftskrise hat die Sozialsysteme der EU-Mitgliedstaaten überfordert. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Brüsseler Forschungsinstituts "Etui", das an diesem Donnerstag veröffentlicht werden soll und über das die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagsausgabe) vorab berichtet. "Etui" gehört zum europäischen Gewerkschafts-Dachverband Etuc.

Dem Report zufolge hat jede der 27 EU-Regierungen Sozialleistungen ausweiten oder neue Hilfsprogramme einführen müssen, um zu verhindern, dass die Coronakrise manche Gruppen von Bürgern ohne ausreichenden Schutz trifft. Demnach gestalteten 24 Mitgliedstaaten die Arbeitslosen- und Sozialhilfe großzügiger: Beträge oder Bezugsdauer wurden erhöht, die Voraussetzungen für den Erhalt herabgesetzt. In 20 Ländern weiteten demnach die Regierungen Kranken- und Elterngeld aus, indem sie etwa die vorgeschriebene Wartezeit verringerten.
Wirtschaft / EU / Wirtschaftskrise
08.04.2021 · 00:00 Uhr
[10 Kommentare]
 

Kretschmer: Deutschland erwartet Nawalny-Behandlung

Kretschmer in Moskau
Moskau (dpa) - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer geht nach einem Telefonat mit Russlands […] (03)

Das sind die Nominierten für den Grimme Online Award

Elf der 28 Nominierungen stammen aus der Kategorie Information. Aus der Unterhaltung wurden lediglich fünf […] (00)
 
 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News