Berlin (dts) - Nur rund 27 Millionen Bundesbürgern, die in Großstädten und Metropolregionen leben, steht aktuell ein sehr guter öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) zur Verfügung. Für rund 55 Millionen Menschen, die im Umland oder im ländlichen Raum wohnen, ist das Angebot deutlich geringer und ...

Kommentare

(17) AS1 · 27. Oktober um 07:42
@16 So bin ich allerdings noch nicht bezeichnet worden. Vielen Dank dafür. Ich wohne auf dem Land und habe seit über 20 Jahren kein Auto mehr, weil es betriebswirtschaftlich einfach nicht sinnvoll ist. Wobei ich gerne zugebe, dass "auf dem Land" natürlich ein dehnbarer Begriff ist.
(16) k50369 · 27. Oktober um 07:34
@1 Wer nicht eingesteht, dass man in der Provinz ein Auto braucht, ist ein grüner Spinner und verkennt die Realität. Und wer in der Stadt einen SUV fährt... ich sag lieber nichts.
(15) AS1 · 27. Oktober um 07:29
@10 Die Rechnung würde ich gerne sehen. Auto billiger als ÖPNV? Das könnte höchstens dann zutreffen, wenn das Auto bereits komplett abgeschrieben ist, sehr viel gefahren werden muss und immer 3-4 Insassen mitfahren.
(14) AS1 · 27. Oktober um 07:26
@7 Doch, so einen ÖPNV gibt es <link>
(13) thrasea · 27. Oktober um 07:25
...man so wahrscheinlich auch nicht lösen, viele andere Anforderungen aus dem Alltag allerdings schon. Auf dem Land ist es ja beispielsweise auch schon ein Fortschritt, wenn man auf Zweit- und Drittwagen verzichten kann.
(12) thrasea · 27. Oktober um 07:24
In BaWü soll der ÖPNV jetzt endlich verbessert werden, so der Koalitionsvertrag Grün-Schwarz. Für alle Orte, insbesondere auch auf dem Land, soll es eine Mobilitätsgarantie geben, ein Fahrtangebot mindestens alle 30 Minuten, in Ballungsräumen alle 15 Minuten. Bis 2026 soll das zumindest in den Hauptverkehrszeiten umgesetzt werden. Mein (ländlicher) Landkreis will das als Pilot früher umsetzen. Ich bin sehr gespannt. Das Härteszenario @3 (Fußballspiele jedes Wochenende in einem anderen Ort) kann
(11) thrasea · 27. Oktober um 07:16
@10 So pauschal kann man das "in eine Stadt rein oder raus" nicht sagen auf dem Land. Natürlich ist das die Tendenz, vieles ist aber auch historisch gewachsen, z. B. aufgrund von Schülerverkehr in den Nachbarort. Dein Argument zu den Autokosten verstehe ich nicht. Selbstverständlich wäre auch der ÖPNV ohne Steuern günstiger. Das ganze Leben wäre ohne Steuern günstiger. Das kann man doch so nicht vergleichen.
(10) DocTrax · 27. Oktober um 06:55
öpnv ist immer daraus ausgelegt in eine stadt rein oder aus einer stadt raus zu kommen, in der fläche bringt das nix, außer man will gerade zufällig in die selbe richtung wie der bus/bahn und wie oft kommt das schon vor? @9 das auto ist nur wegen der steuern so teuer, kann man nicht vergleichen, wenn man die steuern weg lässt ist es sogar billiger
(9) Pontius · 27. Oktober um 06:43
@3 Diese Mitnahmefahrten gelten ebenso in Städten - es ist doch utopisch zu behaupten, dass dieser Radius mit den ÖPNV zu bewältigen wäre, mit dem Fahrrad aber nicht. Dazu "bezahlbar" - hast du mal ausgerechnet, was das Auto kostet im Vergleich zur Monatskarte? Das aufs Auto kaum verzichtet werden kann ist die Aussage dieses Artikels für den Großteil der Bevölkerung...
(8) smailies · 27. Oktober um 06:34
@7: Fördern kann ja auch so aussehen, dass z.B. ein besserer Versicherungsschutz besteht für alle Beteiligten, Steuervergünstigungen, dass es evtl. zusätzlich/vereinfacht Onlinekommunikationsmöglichkei ten für die Absprachen gibt... bis hin zur Förderung eines umweltfreundlicheren Fahrzeugs, was ja auch der Umwelt und allen nützt
(7) treichel · 27. Oktober um 06:29
@5: Diese "Mitnahmefahrten" muss niemand gezielt fördern, die praktizieren Mütter und Väter auf dem Land seit Jahrzehnten. Aber wir können nicht auf ein Auto verzichten, kein ÖPNV der Welt kombiniert mir bezahlbar 5 Erledigungen an verschiedenen Orten innerhalb von 2 Stunden. Individualverkehr abschaffen können wir gerne für grüne kinderlose Träumer in Großstädten.....
(6) treichel · 27. Oktober um 06:18
@4: Klar ist das Thema ÖPNV. Ich wollte ja nur mit meinem Beispiel untermauern, dass ein Familienleben auf dem Land in keiner Weise mit Bus und Bahn zu organisieren ist, da könnte man noch so viele Linien und Schienen teuer ins Leben rufen, die ersetzen einfach nicht die Mobilität, die Mitfahrmöglichkeiten und den Stauraum eines PKW. Kann ja gerne mal jemand mit dem Lastenfahrrad versuchen, den Großeinkauf einer 4köpfigen Fam. bergauf zu befördern, inkl. mehrerer Kinder huckepack....
(5) smailies · 27. Oktober um 05:20
@3: Ums mal so zu formulieren: Mit 3 weiteren Kids im Auto bist Du ja zu einem Teil des ÖPNV mutiert gewesen. Weil die drei brauchen dann kein Auto für die Fahrt. Und da gibt es sicher noch Spielraum, wenn so etwas tatsächlich staatlich gezielt gefördert würde (Mitnahmefahrten)
(4) wimola · 27. Oktober um 04:33
@3) Das Thema hier ist aber der ÖPNV und nicht der Individualverkehr. - Ich wage es nicht, zu beurteilen, wie man das anders organisieren könnte ... - ich wage nur, zu vermuten, das ich das vermutlich anders organisiert hätte. Aber, ich bin da ganz sicher nicht kompetent, da kinderlos.
(3) treichel · 27. Oktober um 03:57
Der Zeittakt ist eher nicht das Probl., sondern "der fehlende Kofferraum" und der Radius, der abzufahren ist. In unserem Fall spielte sich alles im Umfeld von 25 km ab, alles sternförmig. So viele Busli. lassen sich gar nicht realisieren. Zudem fuhren bis zu 3 Kumpels vom Fußb. mitsamt dreckigem Zeug mit, die Einkäufe waren im Kofferraum zwischengeparkt usw. Und das war nur 1 Wochentag, ähnl. Programm für Rest der Woche. Ohne Auto geht es einfach nicht, oder es ist ein "Absitzen anstatt Leben".
(2) wimola · 27. Oktober um 03:35
Keine Frage, dass der ÖPNV letztlich nur richtig gut in den Großstädten funktioniert. Und wir, als Großstädter, sind darüberhinaus auch verwöhnt, verstehen nicht, dass der nächste Bus ggf. 2 Minuten später kommt. Auf dem Land oder sonstwo darf man froh sein, dass überhaupt morgens und abends einer fährt. Da gibt es endlos zu tun.
(1) treichel · 27. Oktober um 02:58
Das "Kombinieren" per ÖPNV ist schier unmöglich. Ich denke an die Teenagerzeit meiner Kids zurück. Eines von der Schul-AG abholen, halbe Stunde später zum Tanztraining, den anderen zum Fußball fahren, während des Trainings Einkaufen, beide zu unterschiedlichen Zeiten wieder abholen, noch was von der Reinigung holen, usw.... Wie um alles in der Welt sollen Familien auf dem Land ihr Leben mit öffentlichem Nahverkehr organisieren, bei den genannten Orten/Sportstätten gibt es gar keine Haltestellen?
 
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