Steht bei Bungie die nächste Entlassungswelle bevor? Alles hängt jetzt an Marathon
Für Bungie könnten die kommenden Monate entscheidend werden. Nachdem das Studio die aktive Weiterentwicklung von Destiny 2 beendet hat, kursieren nun erneut Berichte über mögliche Bungie Entlassungen. Offiziell bestätigt wurden diese bislang nicht, dennoch sorgen die Meldungen für Unruhe unter Fans und Branchenbeobachtern.
Besonders brisant ist die Situation, weil sich der Fokus des Studios inzwischen fast vollständig auf Marathon verlagert hat. Der Extraction-Shooter gilt intern offenbar als das wichtigste Projekt für die Zukunft von Bungie. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass das Studio aktuell keine weiteren größeren Projekte mit grüner Freigabe in Entwicklung hat.
Nach Destiny 2 beginnt eine neue Phase
Mit dem Ende der Live-Service-Entwicklung von Destiny 2 schließt sich für Bungie ein Kapitel, das die vergangenen Jahre geprägt hat. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie es für das Studio weitergeht.
Branchenberichte sprechen davon, dass nach dem Auslaufen der Arbeiten an Destiny 2 eine Umstrukturierung geplant sein könnte. In diesem Zusammenhang werden auch mögliche Bungie Entlassungen genannt. Offizielle Aussagen des Unternehmens dazu gibt es derzeit jedoch nicht.
Alles hängt an Marathon
Noch vor wenigen Jahren galt Destiny als das Herzstück des Studios. Heute scheint diese Rolle zunehmend Marathon einzunehmen. Der Shooter soll langfristig eine zentrale Rolle innerhalb der Strategie von Sony Interactive Entertainment spielen.
Genau deshalb steht das Spiel unter besonderer Beobachtung. Mehrere ehemalige Mitarbeiter haben zuletzt betont, dass der Erfolg von Marathon enorm wichtig für die Zukunft des Studios sei. Auch deshalb verfolgen viele Fans die Entwicklung des Spiels derzeit besonders aufmerksam.
Die Situation bleibt angespannt
Die vergangenen Jahre verliefen für Bungie alles andere als ruhig. Mehrere Entlassungsrunden, interne Umstrukturierungen und wirtschaftliche Herausforderungen sorgten regelmäßig für Schlagzeilen.
Hinzu kommt, dass ehemalige Mitarbeiter zuletzt erklärten, das Studio habe sich bereits vor der Übernahme durch Sony Interactive Entertainment in einer schwierigen finanziellen Lage befunden. Die Übernahme im Jahr 2022 sei laut diesen Aussagen sogar entscheidend für das langfristige Überleben des Unternehmens gewesen.


