Berlin (dpa) - Tempo 120 auf Autobahnen, höhere Steuern vor allem auf Diesel, Aus für die Pendlerpauschale, höhere Lkw-Maut: Um die deutschen Klimaziele im Verkehr zu erreichen, hat das Umweltbundesamt (UBA) drastische Einschnitte empfohlen. Die Behörde veröffentlichte am Donnerstag ein ...

Kommentare

(38) thrasher666 · 06. Dezember 2019
ja liebe politik, dann aber bitte: pendlertickets für öffis, öffis beschleunigen und angebot verdichten, radfahren fördern, und vor allem, liebe politiker: muss man von berlin nach bonn fliegen, oder gibt's da nicht eine SFS wo man im ICE für regierungsmitglieder ein oder mehrere abteile reservieren könnte? selbiges gilt naturgemäß auch für brüssel und frankfurt sowie de Dam. es kann nicht sein, dass die bürger überall gestutzt werden, und ihr weiter kurzstrecken fliegt!!!
(37) O.Ton · 06. Dezember 2019
@30 Nein nicht immer Schwein, wäre ja eintönig. Auch Rinder, Hähnchen, Schaf, Truthahn, Gans, Ente, Renntier, Wildtiere wie Elen, Hirsch, Reh, Stockente, Fasan, Haselhuhn usw. :-p
(36) naturschonen · 06. Dezember 2019
Was soll denn so eine Verteuerung bringen, wenn es keine Alternativen gibt, außer dass man dem "kleinen" Bürger mehr Kohle aus der Tasche zieht?
(35) Irgendware · 06. Dezember 2019
@34: Der Wirkungsgrad liegt bei etwa 20%. Die Idee Peaks von Wind- und Solarparks in Wasserstoff umzuwandeln, befürworte ich auch. Es werden dabei aber keine Mengen entstehen, die auch nur ansatzsweise dazu ausreichen den Verkehrssektor abzudecken. Der Preis von Wasserstoff liegt energetisch umgerechnet in Benzin bei etwa 2 € / Liter, allerdings ist das im Moment noch Wasserstoff aus fossilen Energieträgern sowie Industrieabfällen. Da ist auch noch mit einer Steigerung zu rechnen.
(34) jensencom · 06. Dezember 2019
@33, wie ineffizient kann die technologie sein? Eine Stützbatterie hast du eigentlich überall. Aber eben nicht eine dreiviertel Tonne wie beim Batterieauto. Und in den Offshoreparks, deren Wirkungsgrad 0% ist, weil der strom da nicht weggeschafft werden kann, kann 100% in elektrolytisch erzeugten Wasserstoff gewandelt werden. Und dalle techniken dazu sind bekannt, sicher und erfügbar.
(33) Irgendware · 06. Dezember 2019
@32: Das glaube ich eher nicht. Die Brenntstoffzelle ist eine sehr ineffiziente Technologie und benötigt aufgrund ihrer Trägheit auch noch ein Li-ionen Akku. Ein Brennstoffzellen-Auto ist daher immer im Grunde ein Hybrid. Brennstoffzellen eignen sich eher für Fahrzeuge wie Züge, die langsamer anfahren und bremsen.
(32) jensencom · 06. Dezember 2019
Aber wenn das umgesetzt wird sollt ihr mal sehen wie schnell die Brennstoffzelle in jedem Auto verfügbar ist... 0 co2 :)
(31) jub-jub · 06. Dezember 2019
Nur alles teurer zu machen, hilft nicht weiter. Es müssen sinnvolle Alternativen geschaffen werden, aber dafür fehlt leider der politische Wille.
(30) 2fastHunter · 05. Dezember 2019
@28: Schonmal daran gedacht, dass man nicht jeden Tag Schwein essen sollte? @29: Dann aber bitte VORHER die Sache mit dem ÖPNV erledigen ;) Ein anderer Vorschlag wäre, dass man den Handel mit CO2-Zertifikaten verbietet und Abgaben von den Herstellern fordert, die zuviel CO2 erzeugen. Das würden die dann in ihre Produkte einpreisen. Somit hat der Verbraucher die Wahl, ob er klimaschädliche Produkte kaufen mag. Bisher werden sie dadurch ja noch subventioniert. Genauso Flüge und Fernbusse...
(29) Tashunkawitko · 05. Dezember 2019
@26 Du hast sicher Recht mit dem was Du schreibst. Nichtsdestotrotz sind die Maßnahmen (und da meine ich nicht nur den Spritpreis) die das Bundesumweltamt vorschlägt sinnvoll. Tempolimit auf Autobahnen, etc. Freilich muß gleichzeitig der öffentliche Nahverkehr deutlich verbessert und verbilligt werden.
(28) O.Ton · 05. Dezember 2019
@26 Leider kaum realistisch. Da müssten denn viele Leute praktisch sein Schwein selbst züchten. Unmöglich.
(27) 2fastHunter · 05. Dezember 2019
Den Sprit zu verteuern bringt wenig. Die Pendler müssen dennoch fahren, haben aber unterm Strich weniger in der Tasche, dafür der Staat mehr. Wie hilft das der Umwelt? Es würde vielleicht etwas helfen, wenn der Staat mit diesem Geld nicht die Finanzlöcher stopfen, sondern Investitionen in Öko-Technologien vornehmen würde. Aber da guckt der Wähler ja leider in die Röhre.
(26) 2fastHunter · 05. Dezember 2019
@25: Hatte ich hier schon oft breitgetragen: Verbot von Massentierhaltung bei Schweinen wäre z.B. eine Maßnahme. Der Deutsche würde sich wieder gesünder ernähren, was die Luxuskrankheiten beseitigt, mit denen wir aktuelle kämpfen. Die Böden wären nicht mehr überdüngt. Den Tieren würde es besser gehen. Die Umwelt freut sich, dass nicht mehr Unmengen an Abgasen aus den Ställen gepustet werden müssen, weil die VIecher sonst darin verrecken würden. Win-Win für alle.
(25) Tashunkawitko · 05. Dezember 2019
@21 Dann lass uns doch am Schatz deines Wissens teilhaben und zähle mal ein paar auf. ;-)
(24) maish · 05. Dezember 2019
Richtig und Radfahrer sollten Steuervorteilen bekommen!
(23) mimalau · 05. Dezember 2019
Wenn ich Beamter beim UBA bin, dann kann ich solche Vorschläge machen. Die Mehrzahl der Arbeitnehmer kann sich solche Preise nicht leisten- vielleicht sollten die Lasten auf alle verteilt werden. Dazu zählt auch die Industrie.
(22) jensencom · 05. Dezember 2019
Mein Auto wird trotz 70 cent mehr nicht weniger verbrauchen und auch nicht einen einzigen Meter weniger fahren. Rechnet mir bitte mal einer vor, wie so die Klimaziele erreicht werden? Wenn die Pendlerpauschale dann auch noch gestrichen wird, kündige ich meinen Job und mache HartzIV. Dann kann ich mir Arbeiten nicht mehr leisten.
(21) 2fastHunter · 05. Dezember 2019
@20: Bitte? Da fallen mir schlagartig haufen Dinge ein, die man vorher realisieren kann. die vermutlich sogar mehr erreichen und das nciht nur im Umweltbereich.
(20) Tashunkawitko · 05. Dezember 2019
Tja, das tut weh - gar keine Frage - aber an diesen Maßnahmen kommt man nicht vorbei, wenn man weite Landstriche der Erde nicht unbewohnbar machen möchte. Viel Spaß beim "Minus klicken" ;-)
(19) Irgendware · 05. Dezember 2019
@18: Auf solchen Distanzen ist das Auto nicht unbedingt schneller In Bremen pendeln z.B. viele mit der Bahn nach Hamburg, da ist man mit der Bahn unter der Woche tagsüber immer schneller, als mit dem Auto
(18) michifritscher · 05. Dezember 2019
@16: Zumal das vom Arbeitsamt ja auch verlangt wird - bis zu 2 Stunden. MIt dem ÖVPN wird nur der Radius kleiner, den man innerhalb von 2h erreichen kann. Aber da sagt dann Arbeitsamt wohl "na, dann kaufen Sie sich dochn Auto" - nur blöd, wenn alle anderen genau das bestrafen wollen...
(17) michifritscher · 05. Dezember 2019
@15: Das ist Schwachsinn, was leider immernoch massiv durch die Gegend geistert. Der Feuerwehr ist das ziemlich egal, ob das Auto jetzt mit Flüssigtreibstoff oder mit Batterien betrieben wird - <link> . Einziger Unterschied ist in der Nachbehandlung, was aber problemlos handelbar ist. Auslaufendes Benzin oder Öl ist für die Umwelt schädlicher.
(16) mikarger · 05. Dezember 2019
Wenn die Pendler "bestraft" werden sollen, dann muss die Politik auch dafür sorgen, das man nicht "mal eben" 40(+) km zum Arbeitsplatz fahren muß. Ich habe jeden Tag ~ 80 km auf der Straße, was 1,5 bis 2 (hatte auch schonmal 4) Stunden meiner privaten Zeit kostet. Wohl jede Familie würde sich über mehr gemeinsame Zeit freuen.
(15) Psychoholiker · 05. Dezember 2019
@13 Das Ding mit den E-Autos ist leider noch nicht wirklich durchdacht und extrem übers Knie gebrochen. Wenn ein E-Auto auf der Autobahn in Flammen steht, weiß die Feuerwehr bis heute nicht, wie sie es löschen soll, denn der Akku von diesem E-Auto hat mehr Dampf als ein simpler 9-Volt-Block.
(14) FreiBier · 05. Dezember 2019
Würde ich unterstützen. Sobald der ÖPNV flächendeckend ausgebaut und die Monatskarte nicht mehr kostet als das was ich jeden Monat in den Tank meines Autos stecke. Der Weg ist richtig, die Reihenfolge mal wieder falsch...
(13) 2fastHunter · 05. Dezember 2019
Wenn höhere Spritkosten wirklich abschrecken würden, gäbe es nicht so viele "SUV" auf den Straßen. Die verbauchen spürbar mehr, als ihre "normalen" Gegenstücke. Das juckt aber keinen, der sich so eine Karre kauft. Elektroautos für alle und das Thema Höchstgeschwindigkeit erledigt sich von selbst wegen der Reichweitenangst ;)
(12) cherlett · 05. Dezember 2019
Pendlerpauschale weg, Sprit teurer? das ist ja nicht alles es sollen ja auch die mieten dadurch teurer werden. Die Regierung hat jahrzente lang fast nichts in dieser richtung unternommen, aber naj der kleine mann kanns ja bezahlen, für die Unternehmen gibt es bestimmt wieder Schlupflöcher, mal sehen was in ein paar jahren dann noch vom lohn für den arbeiter übrig bleibt, oder glaubt jemand es wird duch lohnerhöhung aufgefangen?
(11) LordRoscommon · 05. Dezember 2019
@10: Nur können Unternehmen ihre Spritkosten voll steuerlich geltend machen. Der Arbeitnehmer kann das nicht.
(10) commerz · 05. Dezember 2019
unabhängig ob ich es befürworte, das Unternehmen nicht ausgeklammert werden sehe ich als positiv.
(9) fielderon · 05. Dezember 2019
Nööö, um die Klimaziele z.B, für die Fortbewegung und Transport zu erreichen, und die "Vorreiterrolle" der deutschen Gro Ko Regierung zu sichern, gibt es die umweltfreundlichen Esel
(8) Irgendware · 05. Dezember 2019
Genauso bei Jobs, bei denen HomeOffice möglich ist - das Thema würde wieder mehr in den Fokus geraten. Das hätte auch den Vorteil, dass auf den Straßen wieder mehr Platz für die Leute, wäre die wirklich durch die Gegend fahren müssen.
(7) Irgendware · 05. Dezember 2019
@2: Ich glaube hingegen, dass so eine starke Erhöhung eine enorme Steuerungsfunktion hätte. Für Unternehmen ist im Moment Wurst wie viel sie ihre Waren und Leute durch die Gegend schicken, da der Transport noch zu ist. Eine derart starke Anhebung würde ein Umdenken auslösen, und wenn waren teurer werden, die transportintensiv sind, profitieren andere Waren. Muss es z.B. wirklich sein, dass Krabben tausende km zum Pulen transportiert werden?
(6) Pomponius · 05. Dezember 2019
Das Umweltbundesamt sieht nur die Umwelt. Die Politik muß aber alle Aspekte berücksichtigen.
(5) LordRoscommon · 05. Dezember 2019
@1: lt. ADAC liegen die Ösis unter useren Spritpreisen und die Italiener nur beim Diesel deutlich über unseren <link>
(4) sebastianwinner · 05. Dezember 2019
Man hätte auch "Deutsche müssen 70km Rad am Tag fahren um Klimaziele zu erreichen" schreiben können :D
(3) 17August · 05. Dezember 2019
Wenn sich spührbar etwas ändern soll, brauchen wir mindestens eine Drei vorm Komma. EAuto: Heute Morgen hatte ich gerade die aktuellsten Zahlen gelesen: Bei ÖkoStrom holt das eAuto den Diesel bei 50.000 Km Laufzeit ein; bei konventionellem Strom bei über 200.000 Km. Da der Umschwung eher in Monaten kommen muss, als in Jahren liegt hier keine Alternative momentan vor!
(2) itguru · 05. Dezember 2019
Ich denke hier auch, das dann nur bei anderen Ausgaben gespart wird und der Binnemarkt darunter leidet. Wer fahren muss/will, wird genauso weiter fahren und kann noch weniger auf eine neues Auto (Elektrowagen???) sparen.
(1) 17August · 05. Dezember 2019
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass so ein paar Pfennige irgendetwas ernsthaft bewegen. Der Sprit in Österreich/Italien ist ungefähr um diese Höhe teurer. Sind die dadurch Umweltspitzernreiter?
 
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