Stuttgart (dpa) - Was geht vor in einem jungen Menschen, der sich einen PS-starken Sportwagen mietet und durch die Straßen von Stuttgart rast? Der seinen Motor immer wieder aufheulen und die Tachonadel ausschlagen lässt, das Auto dann nicht mehr kontrollieren kann und einen fatalen Crash ...

Kommentare

(14) Todt · 12. September um 20:21
@5 stimme allem zu, jedoch glaube ich nicht das dieses Urteil irgend einen anderen Raser im Moment seiner Tat davon abhält - leider
(13) Friedrich1953 · 12. September um 19:52
Meiner Meinung nach weiß jeder, dass die Geschwindigkeit in geschlossenen Ortschaftem geregelt ist. Wer also deutlich zu schnell unterwegs ist, weiß auch, welche Gefahr für einen selbst aber in besonderer Weise für andere dadurch entsteht. Wenn ich dennoch zu schnell fahre, gilt für mich der Satz - Daran habe ich nicht gedacht! - nicht als Ausrede. Es ist vorsätzliches Handeln.
(12) Kargam · 12. September um 10:41
@9 Ergänzend zu dem was @11 geschrieben hat, wäre noch an zu merken, das Heimtücke in dem Sinn nicht nötig ist. Wir haben, wenn wir Gleichgültigkeit des Fahrers unterstellen den Vorsatz (Gleichgültigkeit bedeutet, das man billigend in Kauf nimmt, das etwas passiert, was wiederum der bedingte Vorsatz ist, und das wird in der Rechtsprechung dem Vorsatz gleich gesetzt). Und um einen Mord daraus zu machen werden hier niedere Beweggründe unterstellt (hier jetzt - wollte den Freunden imponieren).
(11) Wasweissdennich · 12. September um 01:29
@9 Heimtücke heisst das Du heimlich etwas machst um jemanden ohne sein Wissen zu schaden, beim Raser passt eigentlich beides nicht er sucht sein Opfer nicht gezielt aus und heimlich macht der auch nichts - es bekommt ja quasi jeder mit, nur das Opfer eben zu spät
(10) Diwa · 11. September um 22:35
@8@7 ich stimme beiden zu. Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt eine definierte Geschwindigkeitsbegrenzung und wenn ich die wesentlich überschreite, ist das Vorsatz. Damit nehme ich billigend in Kauf, das andere Verkehrsteilnehmer verletzt oder getötet werden können. Für mich heißt das: Führerscheinentzug auf Lebenszeit. Ich rede dabei nicht von Geschwindigkeitsüberschreitung en im Bereich von 10 oder 20% sondern von Überschreitungen jenseits von 50%.
(9) Mehlwurmle · 11. September um 22:35
Könnte man bei solch extremen Geschwindigkeitsüberschreitung en nicht auch Heimtücke reininterpretieren? Immerhin konnten die Opfer ja nicht damit rechnen, dass jemand mit dieser Geschwindigkeit in der Stadt in ihr Auto hineinrast.
(8) Gommes · 11. September um 19:04
es gibt kein grund in der stadt schnell zu fahren 30kmh 50kmh also is alles drüber vorsatz
(7) Kargam · 11. September um 17:05
... Ich wäre dagegen sehr dafür, das ab einer gewissen Grenze grundsätzlich bedingte Vorsatz unterstellt werden kann. Würde bedeuten, das jeder der x km/h oder x% zu schnell gewesen ist, grundsätzlich unterstellt bekommt, das es ihm egal ist, ob andere dabei zu Schaden kommen. Womit dann die Fahrlässigkeit vom Tisch wäre, und damit auch tatsächlich hohe Haftstrafen möglich sind.
(6) Kargam · 11. September um 17:05
Ich finde es auf jeden Fall schon mal gut, das man inzwischen bereit ist extreme Geschwindigkeitsübertretungen als bedingten Vorsatz zu werten. Wobei immer noch das Problem ist, das nachgewiesen werden muss, dass der Fahrer billigend in Kauf genommen, das andere Menschen dabei zu Schaden kommen. Sprich es muss im egal gewesen sein. Wenn er glaubhaft machen kann, das er geglaubt hatte, das schon nichts passieren wird, ist auch der bedingte Vorsatz da hin. ...
(5) rajo48 · 11. September um 14:02
Ich wäre für Lebenslanges FS Verbot,hohes Schmerzengeld für die Hinterbliebenen,alle Kosten die durch sein Rasen Verusacht sind muss er Bezahlen und eine Lange Gefängnisstrafe.
(4) naturschonen · 11. September um 12:05
@3 Das ist mir völlig klar, ich habe nur eine Meinung zum Leben mit Schuld, darum ging es mir
(3) Grizzlybaer · 11. September um 12:01
@2 Was ist die Konsequenz für die Opfer? Die sind tot!!!
(2) naturschonen · 11. September um 11:56
@1 So einfach ist das aber doch nicht, wenn man andere schädigt oder sogar das Leben von Unbeteiligten dauerhaft verändert oder beendet bedeutet auch für den Verursacher Schuld mit allen Konsequenzen....
(1) Grizzlybaer · 11. September um 11:46
Wer zu schnell fährt und dabei einen Unfall mit "Verletzten und Toten" in Kauf nimmt, muss hart bestraft werden. Bisher kamen solche Fahrer oft mit "Kleinen" Strafen davon!
 
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