Berlin (dpa) - Die SPD rückt nach links und riskiert eine Zerreißprobe in der großen Koalition. Auf ihrem Parteitag forderten die Sozialdemokraten in Berlin die perspektivische Überwindung der Schuldenbremse und die Wiedereinführung der Vermögensteuer. Außerdem beschlossen sie eine Abkehr von der ...

Kommentare

(20) AS1 · 08. Dezember 2019
Abwarten und Tee trinken. Die SPD hat keine andere Option als die Koalition mit der CDU/CSU, wenn sie im Bund irgendwelche Ideen realisieren will. Neuwahlen kann man wohl kaum riskieren, wenn man den letzten Meinungsumfragen im Zuge des Parteitages Glauben schenkt. Und eine rot-rot-grüne Regierung im Bund - mögen alle Mächte dieser Erde das heute und in aller Zukunft verhindern - sehe ich auch nicht. Also wird man einen Deal machen, einige Punkte des Parteiprogramms realisieren und weiter so.
(19) e1faerber · 08. Dezember 2019
Ich habe diesen Linksruck noch nicht gesehen. Alles bisher nur heiße Luft.
(18) ausiman1 · 08. Dezember 2019
30 % da lachen ja die Hühner !
(17) ticktack · 08. Dezember 2019
Eine auf Krawall gebürstete Kopie der Linken wird hoffentlich unter die 5% kommen. Dorhin wo Linke und AfD auch gehören.
(16) lutwin52 · 08. Dezember 2019
Mit so einer Zerreißprobe wird das aber nichts mit den 30%.
(15) Joywalle · 08. Dezember 2019
Falsche Überschrift mit "riskiert". Wer quasi schon fast alles verloren hat, riskiert gar nix, weil er nix mehr hat.
(14) BOOTBOSS · 08. Dezember 2019
Bei der aktuellen Vermögensverteilung sind die Freibeträge von 2 Millionen für Singles und 4 Millionen für Verheiratete viel zu hoch angesetzt, lieber niedrigere Freibeträge und mit den Mehreinnahmen unten und in der Mitte entlasten oder z.B. Wohneigentum durch Förderung ermöglichen
(13) Joywalle · 08. Dezember 2019
@12 Ok, das Bündnis wäre dann im Bund eine Minderheitsregierung.
(12) Pontius · 08. Dezember 2019
@11 Eine wiedererstarkte SPD in einem grün-rot-rotem Bündnis. Allerdings sagte @1 einfach nur, dass man der neuen SPD-Spitze 100 Tage WIE einer neuen Regierung geben sollte.
(11) Joywalle · 08. Dezember 2019
@1 Was für eine neue Regierung? Mit wem soll die SPD denn eine neue Regierung bilden? Eine, die dann auch noch irgendwie 'ne Mehrheit hat? Ich sehe da weit und breit nix, was auch nur annähernd mehrheitsfähig sein könnte mit einem Partner der bei 11 % rumeiert.
(10) RondellBeene · 08. Dezember 2019
Das werden Menschen mit einem Vermögen von über 2 Mio. € (oder deren Lobbyisten/CDU) schon zu verhindern wissen, dass Menschen mit einem Vermögen von über 2 Mio. € Sondersteuern zahlen müssen. Damit ist man doch nur "gehobene Mittelschicht" - diese armen Menschen mit ner Handvoll Euro mehr auf dem Konto kann man doch nicht so schröpfen. Ich bin für diese Steuer ab 2 BILLIONEN €. Das schützt typische Mittelschichtler wie Merz, Hoeneß, Klatten oder D. Schwarz und ist dennoch linkssozialistisch.
(9) ircrixx · 08. Dezember 2019
@8: Am besten - wie bei Strom und Gas - bei den Mitgliedern ansetzen - da kämen auch einige Milliarden zusammen.
(8) Sonnenwende · 08. Dezember 2019
@7 Keine schlechte Idee
(7) ircrixx · 08. Dezember 2019
Als Wähler erhebe ich die Forderung nach einer Unvermögenssteuer bei den Parteien!
(6) Pontius · 08. Dezember 2019
@1 Es ist aber keine "neue" Regierung. Die CDU wird größere Neuverhandlungen des Koalitionsvertrages verhindern, einigen kleinen Änderungen aber wohl zum Frieden zustimmen. So werden am Ende alle ihr Gesicht wahren können.
(5) eschberger32 · 08. Dezember 2019
Irgendwie schade, dass die SPD vor der Selbstauflösung steht, aber hausgemacht. Ich bin nun wirklich kein Freund der SPD, aber was hatten die Sozis mal für brillante und intellektuelle Köpfe, das war einmal, gone with the wind
(4) Folkman · 08. Dezember 2019
@1: So isses. Es müssen ja nicht mal 100 Tage sein, aber 4 Wochen sollte man der SPD jetzt schon mal geben, in denen sie zeigen kann und wird, ob es nur ein "Weiter so!" ist oder ob mehr dahintersteckt...
(3) flapper · 08. Dezember 2019
die SPD will keine Neuwahlen da ihr die 11% drohen - also weiter so
(2) Troll · 08. Dezember 2019
So so, die Grünen sind enttäuscht? Da muß man sich schon fragen, was die für abwegige Erwartungen hatten.
(1) Volker40 · 08. Dezember 2019
Geben wir ihnen wie einer neuen Regierung auch erst einmal 100 Tage und sehen dann was Sie aus ihren Mandat machen
 
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