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Madrid (dpa) - Die Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez haben bei der zweiten Parlaments-Neuwahl des Jahres in Spanien ihren Triumph vom April wiederholt - doch die politische Blockade in Madrid droht nach der Abstimmung noch unüberwindbarer zu werden. Die Parteienzersplitterung und die ...

Kommentare

(18) Kargam · 11. November um 12:07
@16 Und wegen der Extremismus Definition. Du willst also alles als Extremisten abstempeln, was das System verändern will? Egal ob Gewaltbereit oder nicht? Sprich der gesetzes treue Politiker der auf politischem Wege etwas bewegen will, steht bei dir auf der selben Stufe wie ein Terrorist, der im Namen seiner Ziele Terroranschläge verübt und Menschen ermordet?
(17) Kargam · 11. November um 12:04
@16 Die eigentlichen Probleme liegen darin, das Gewinnerwartungen wichtiger sind als die Lebensgrundlagen von Menschen, und das sich die finanziellen Resourcen immer mehr auf einige Reiche konzentrieren, während der ehemalige Mittelstand immer mehr fürchten muss, selber in den Bereich der unteren Einkommen ab zu rutschen. Ganz besonders deutlich kommt das zu Tage bei Themen wie der Grundrente, oder auch Hartz IV, während man bei dem Thema Erbschafts- und Vermögenssteuer sich lieber zurück hält.
(16) AS1 · 11. November um 10:35
@15 Rechtspopulistische Parteien sind Extremisten, denn sie wollen die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verändern. "Die Konzerne" und "der Finanzsektor" sind linke Kampfbegriffe, mit denen ich nichts anfangen kann. Der Mittelstand mischt da übrigens kräftig mit - siehe Unternehmensanleihen und ähnliche Finanzinstrumente. Wir sind uns darin offensichtlich einig, daß es so etwas wie ein Flüchtlings- oder Einwanderungsproblem nicht gibt. Was sind denn die eigentlichen Probleme?
(15) Kargam · 11. November um 10:27
@14 Ich denke ein sehr realistisches. Wir reden hier auch nicht von Extremismus, sondern von rechtspopulistischen Parteien, die genau diese Positionen vertreten. Die den Mittelstand gegen Flüchtlinge und wahrscheinlich irgendwann auch gegen andere Randgruppen aufhetzen, damit dieser sich nicht, mit dem eingentlichen Problemen befasst. Und "der böse Kapitalist" ist nur ein Sinnblid für den Finanzsektor und die Konzerne.
(14) AS1 · 11. November um 09:32
@13 Ich frage mich immer, was für ein Gesellschaftsbild hinter diesen Aussagen steckt. Wir leben nicht im Manchester des 19.Jahrhunderts. Extremismus ist schlecht für die wirtschaftliche Entwicklung, denn er verhindert Investitionen und führt - falls er sich auch in politischen Entscheidungen abbildet - zu unsinniger Wirtschaftspolitik. Wer ist er denn eigentlich, der böse Kapitalist?
(13) Kargam · 11. November um 06:33
@12 Ich würde nicht behaupten das @HerrLehmann da wirklich was verwechselt. Kapitalismus profitiert vom Extremismus. Weil es die Leute von den wirklichen Problemen ablenkt. Im Grunde ist es so wie in dem eigentlich als Witz gedachten Sinnbild. Treffen sich Bänker, Arbeiter und Flüchtling. Auf dem Tisch liegen 10 Kekse. Der Bänker schnappt sich neun, und sagt dem Arbeiter "Pass auf, der Flüchtling schielt schon auf deinen Keks". Nur das aus dem Witz immer mehr Realität wird.
(12) Myabi · 10. November um 22:41
@11 das ist eine gewagte These...das "Kapital" profitiert mMn von schwachen Regierungen, das kann man eventuell als "wackelige Demokratien sehen, es scheint als verwechselst du hier Kapitalismus und Extremismus, bzw, setzt das Gleich...Ich hoffe mal für Spanien, dass sie vernünftig aus der aktuellen Krise herauskommen - leicht wird es nicht
(11) HerrLehmann · 10. November um 21:27
@10 Automatismus? "Das Kapital" braucht genau folgendes: Entsolidarisierte Menschen, wackelige Demokratien, Politikverdruss. Feindbilder. Genau daran wird schon länger nachhaltig und, wie man sieht, erfolgreich geschraubt. Antworten sind da gar nicht gefragt. "Es läuft".
(10) AS1 · 10. November um 21:05
@8 Die Frage ist ja, warum es diesen Automatismus gibt. Eigentlich müßte es doch einleuchten, daß es für die heutigen komplexen Problemlagen keine einfachen Lösungen gibt, die von den radikalen Parteien an beiden Enden des politischen Spektrums angeboten werden.
(9) thrasea · 10. November um 21:03
@7 Danke für die Klarstellung, dann sind wir uns ja einig. 👍
(8) HerrLehmann · 10. November um 21:01
@5: Ein Hauch von Weimar überall. Und wer 1+1 zusammenzählt, weiß, wer davon profitieren wird. Wieder einmal.
(7) Monika1954 · 10. November um 20:55
@6: Falsch verstanden oder missverständlich ausgedrückt - Vox hat zu viele Prozentanteile!
(6) thrasea · 10. November um 20:48
@4 Die rechtspopulistische Vox "nur" auf Platz 3? Braun ist eklig - in Spanien ebenso wie in Deutschland.
(5) AS1 · 10. November um 20:30
Ein Hauch von Weimar in Madrid...
(4) Monika1954 · 10. November um 20:24
Vox auf Platz drei - leider!
(3) Friedrich1953 · 10. November um 19:00
Und letzten Endes wird der rechte Flügel gestärkt. Ich hoffe nur, dass es nicht zu schlimm wird!
(2) Pontius · 10. November um 17:43
"Die vierte Parlamentsneuwahl innerhalb von nur sechs Monaten" - da finde ich es schon verständlich.
(1) amitiger24 · 10. November um 10:48
Hauptgrund...ist die Zersplitterung der Parteienlandschaft. (Siehe Text). Das kommt mir doch bei uns auch bekannt vor.
 
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