Berlin (dts) - Unionsfraktionsvize Jens Spahn (CDU) hat angesichts des Rats der Bundesregierung an Firmen, sich wegen der Gaskrise mit Notstromaggregaten einzudecken, eine Absicherung der Stromversorgung angemahnt. "Wer als Bundesregierung zum vorsorglichen Kauf von Notstromaggregaten rät, sollte ...

Kommentare

(10) wazzor · 02. Juli um 18:45
Spahn und die Union sind Realitäts fern. Die Kernkraftbetreiber haben schon gesagt das es nicht funktioniert. Dazu bräuchte man Brennstäbe. Die wurden wegen der Abschaltung nicht nach geordert. Bis neue geliefert werden würde etwa ein Jahr dauern, die kann man nicht wie bei Amazon bestellen, heute bestellen morgen geliefert. Das Personal hat auch weitgehend neue Jobs, die werden sie bestimmt nicht für eine ungewisse Zukunft sausen lassen.
(9) Pontius · 02. Juli um 17:36
@8 Da der Kohleausstieg erst 2020 beschlossen wurde, die Solarindustrie Anfang der 2010er und die Windindustrie Mitte/Ende der 2010er gegen die Wand gefahren wurden, war es wohl eher der Erhalt der Kohleförderung...
(8) satta · 02. Juli um 17:03
@6 Die Finanzierung des Kohleausstiegs und die Strukturwandelkosten waren schließlich teuer genug, da kann man nicht noch dt. Zukunftstechnologie vor chinesischen Dumpinganbietern schützen. Einfach Pech gehabt, hat sich die damalige Bundesregierung wohl gedacht, als eine dt. Solarfirma nach der anderen ihren Betrieb eingestellt hat.
(7) eubbw · 02. Juli um 16:49
@6 Ich sehe schon ein, dass ich mich besser ausdrücken muss, damit die Pointe herauskommt. Insgesamt wird es ein teurer Strom.
(6) Pontius · 02. Juli um 16:43
@4 Dann bliebe die Frage, warum die Union dies in den letzten 16 Jahre verschlafen hat - bzw. böswillig könnte man ihnen sogar den Niedergang der deutschen Solar- und Windindustrie vorwerfen... @3 Gas ist für ein Notstromaggregat nicht so gewöhnlich - trotzdem geht es auch damit. Die Notstromaggregate haben ja separate Treibstofftanks.
(5) Stiltskin · 02. Juli um 16:39
Fossile Energieträger und Kernkraft- das hätte schon längst der Vergangenheit angehören können., wenn nicht alle CDU/CSU und SPD Regierungen, die Erforschung erneuerbarer Energieträger teils stiefmütterlich behandelt hätten. Nun sieht man, welche Nachteile es hat, sich auf russische Energielieferungen verlassen zu haben. Nun hat man nicht besseres zu bieten, als zum Energiesparen aufzurufen. Dann will ich hoffen, das man auch im Bundestag Energie spart, und die Heizung auf 18 bzw.16 Grad stellt.
(4) obelix301 · 02. Juli um 16:38
@1: Weil die Energiewende Zeit braucht, Windräder und Solarkollektoren sich nicht von selbst aufstellen und die notwendige Infrastruktur nicht von selbst aus dem Boden wächst. Dazu die in D aufwendigen Genehmigungsverfahren, Einsprüche besorgter Bürger etc.. Wenn Putin dann morgen den Gashahn zudreht überleg selbst mal woher dann plötzlich der Strom kommen soll!
(3) eubbw · 02. Juli um 16:28
Am besten noch mit Antrieb über GAS
(2) ticktack · 02. Juli um 16:22
@1 Weil das reiner Realismus muss ist.
(1) satta · 02. Juli um 16:16
Warum kommen aus der schwarzen Ecke immer nur Rufe nach Laufzeitverlängerungen der dt. Kernkraftwerke? Warum nicht nach deutlich beschleunigtem Vorantreiben der Energiewende? Ist es das, was manche mit konservativem Markenkern der Union meinen?
 
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