Der Moment, für den Staatsanwalt Christoph Hebbecker arbeitet, kommt am Tag der Hauptverhandlung. Der 34-jährige Jurist steht auf und verliest in der sterilen Atmosphäre des Gerichtssaals eine Serie von Hasskommentaren. Der Angeklagte hat sie in der Anonymität des Internets gepostet - in dem ...

Kommentare

(3) Urxl · 22. Juli um 09:57
DIe meisten Hasskommentare kommen nach meiner Einschätzung von Männern, die in ihrem eigenen Weltbild zu Großem berufen sind, in Wirklichkeit aber völlige Versager sind. Die brauchen dann nämlich einen Sündenbock und wer würde sich da besser anbieten als Flüchtlinge? Da kann man sich dann gut einreden, dass denen "alles in den Arsch geschoben" wird, während "gute Deutsche" darunter zu leiden hätten. Auch die AfD ist als Kreisebene voll von solchen Versagern.
(2) newilu · 21. Juli um 21:56
Es wurde über einem Jahrzehnt fast ungestraft Hasskommentare und Gewaltaufrufe getätigt, die jetzige Entwicklung war lange überfällig und ich bin sehr froh das nun ein Umdenken und Handeln stattfindet. Auch die Behörden haben eine Mitschuld, Sie haben es nie wirklich für Verfolgungswürdig erachtet, war ja nur im Internet. Ähnlich war es mit dem Thema Stalking, auch da wurde es nicht wirklich ernstgenommen.
(1) Troll · 21. Juli um 20:51
eigentlich ist doch selbstverständlich, daß man einen Ermitteln kann und das Internet kein straffreier Raum ist. Aber offenbar liegt es an der Bildunsschicht, die sich zum einen dessen nicht bewußt ist und zum anderen zugleich glaubt, andere hassen zu müssen.
 
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