Somalische Islamisten verweigern Hilfsorganisationen Zugang
21. Juli 2009, 11:00 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Mogadischu (dts) - Die radikalislamische somalische Gruppe "Al-Shabaab" hat drei Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen (UN) den weiteren Zugang zu zwei Städten im Süden Somalias verboten. Das berichtet der britische Sender BBC. Zudem hätten Mitglieder von Al-Shabaab Räumlichkeiten des "Politische Büros der Vereinten Nationen für Somalia", des Entwicklungsprogramms und der Sicherheitsabteilung überfallen. Al-Shabaab beschuldigt die Hilfsorganisationen, "Feinde des Islams" zu sein. Nach Angaben eines UN-Sprechers werde durch die Überfälle der Islamisten "lebenswichtige humanitäre Hilfe" behindert. Truppen der Übergangsregierung und islamistische Kämpfer liefern sich in Somalia seit Wochen heftige Gefechte um die Vorherrschaft im Land.

