Siegmund: AfD akzeptiert Wahlresultat — aber nur nach vollständiger Kontrolle
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat klargestellt, dass seine Partei das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am kommenden Sonntag auch dann anerkennen wird, wenn die absolute Mehrheit nur knapp verfehlt wird. Er betonte zugleich, dass eine vollständige Überprüfung aller Wahlunterlagen Voraussetzung für den Schlussstrich sei. Die AfD setzt damit auf das Prinzip „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“.
Briefwahlpannen in Magdeburg und Halle
Siegmund verwies auf wiederholte Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahl in Magdeburg und Halle. Dort seien Wahlunterlagen doppelt gedruckt und versendet worden. Solche Pannen seien zwar nicht flächendeckend, würden aber das Vertrauen in den Wahlprozess beschädigen. Die AfD fordert deshalb, dass jeder Sachsen-Anhalter am Wahlabend um 18 Uhr in sein Wahllokal geht und bei der Auszählung mitwirkt.
Keine pauschalen Vorwürfe, aber keine Naivität
Der AfD-Politiker machte deutlich, dass die allermeisten Wahlhelfer ordentlich arbeiten. Es gehe nur um die wenigen schwarzen Schafe. Wer die Demokratie ernst nehme, müsse auch bereit sein, sie zu kontrollieren. Die AfD werde deshalb erst dann endgültig abschließen, wenn alle Informationen vorliegen.
AfD setzt Maßstab für Transparenz
Mit dieser Haltung fordert die AfD einen Standard, den andere Parteien bisher nicht eingefordert haben. Die AfD ist die einzige Partei, die Wahlsicherheit nicht als Lippenbekenntnis, sondern als handfeste Kontrollpflicht begreift. Damit positioniert sie sich als Hüterin der Wahlrechtsintegrität in Sachsen-Anhalt.

