Sekiro: Shadows Die Twice – Fortschrittsystem erklärt

Mit dem kommenden Action-Rollenspiel „Sekiro: Shadows Die Twice“ wird From Software stark von der „Souls“-Formel abweichen. Dies zeigt sich auch im Fortschrittsystem.

In den letzten From Software Spielen konntet ihr euren eigenen Charakter erstellen und eure hart erkämpften Punkte (Seelen) in verschiedene Statuswerte wie Stärke, Geschicklichkeit und Intelligenz usw. investieren. Gleichzeitig dienten euch die erhaltenen Seelen auch als Währung in den „Souls“-Spielen. Dieses Prinzip ändert sich bei „Sekiro: Shadows Die Twice“ drastisch.

Wie in anderen Action-Rollenspielen erhaltet ihr für besiegte Feinde nun Gold und Erfahrungspunkte. Sobald eine gewisse Anzahl an Erfahrungspunkten erzielt wurde, werdet ihr mit einem Fähigkeitspunkt belohnt, der wiederum in einen Talentbaum investiert werden kann. From Software hat aber einen Kniff eingebaut, denn die Talentbäume sind nicht sofort zugänglich und müssen erst durch bestimmte Objekte, die in der Welt versteckt sind, aktiviert werden.

Darüber hinaus wird man sich keinen eigenen Charakter mehr erstellen können, sodass alle Spieler den einarmigen Wolf, einen in Ungnade gefallenen Krieger, kontrollieren werden. Eine weitere Änderung betrifft das Sterben im Spiel. Während ihr in den „Souls“-Spielen im Falle des Todes an den letzten Checkpoint (Lagerfeuer, Lampe etc.) teleportiert wurdet und all eure hart erkämpften Seelen vorerst verloren gingen, wird der Wolf seine Erfahrungspunkte und das eingesammelte Gold nach dem Tod behalten dürfen. Wer nun befürchtet, dass die Spielbalance und der Schwierigkeitsgrad darunter leiden würden, der hat keinen Grund dazu, denn wie Game Director Hidetaka Miyazaki ausführt, bringt der Tod andere nicht näher ausgeführte Nachteile mit sich. Ihr dürft also gespannt sein, was man sich bei From Software ausgedacht hat.

Die Kollegen der Gameinformer konnten bereits einen Blick auf einige Talentbäume des einsamen Wolfs werfen und berichten, dass ihr eure Fähigkeitspunkte in Shinobi-Künste, Samurai-Künste und in die Armprothese investieren könnt. Neben passiven Vorteilen und der Verbesserung eurer Grundbewegungen, könnt ihr auch spezielle Kampfkünste erwerben. Diese müssen separat ausgewählt werden und können mit den beiden vorderen Schultertasten aktiviert werden.

Jeder Talentbaum repräsentiert einen anderen Spielstil. Der Samurai-Skillbaum ähnelt beispielsweise dem üblichen Krieger-Archetyp, der auf offener, geerdeter Aggression beruht. Der Shinobi-Skillbaum spielt sich viel agiler und zielt auf den Kampf gegen eine Gruppe von Feinden ab. Zum Beispiel könnt ihr mit einer drehenden Schnitt-Attacke Schaden in einem größeren Bereich anrichten. Mit der Armprothese erhaltet ihr die Möglichkeit euch den Feinden auf unterschiedliche Art und Weise zu nähern. Zum Beispiel kann ein Shuriken geworfen und direkt ein Folgeangriff ausgeführt werden, um die Distanz zwischen euch und eurem Gegner zu verringern.

„Das Ziel sei es, den Spielern zu ermöglichen kreativer zu sein und Ihren bevorzugten Ninja-Stil zu finden. Sie müssen sich also spezialisieren und überlegen, welchen Weg Sie einschlagen möchten“ so Yasuhiro Kitao, Manager für Marketing und Kommunikation bei From Software.

Wollt ihr die anderen Statuswerte des Wolfs verbessern, müsst ihr sehr aufmerksam sein. In geheimen Räumen und in der Welt verstreut müsst ihr Ausschau nach Gebetsperlen halten, sobald ihr jeweils vier davon gefunden habt, verbessert ihr eure allgemeine Gesundheit und Haltung. Dieses Prinzip erinnert stark an die Herz-Fragmente aus „The Legend of Zelda“. Darüber hinaus werdet ihr Werkzeuge finden können, um eure Armprothese mit neuen Fähigkeiten auzufrüsten. So könnt ihr einen Shuriken-Werfer, eine Axt oder einen Flammenwerfer finden. Es könnte sogar neue Wege geben die Mechanik der Auferstehung auszubauen, verrieten die Entwickler.

Quelle: Gameinfomer

Gaming
[next-gamer.de] · 09.01.2019 · 18:19 Uhr
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