Schwächung der russischen Schwarzmeerflotte: Sinken der 'Iwanowez'
Die russische Schwarzmeerflotte erleidet einen empfindlichen Schlag durch das kürzliche Sinken des Raketenschiffs 'Iwanowez'. Das britische Verteidigungsministerium bewertet den Vorfall als erhebliche Schwäche für die Seestreitkräfte Russlands, die nun ihre Kommando- und Kontrollstrategien überdenken müssen, insbesondere im Hinblick auf die Situation westlich der Krim. Kiews Einschätzung nach hat die Flotte bereits ein Drittel ihrer Kampfkraft eingebüßt, da bisher 24 Schiffe und ein U-Boot nicht mehr einsatzfähig sind. Anfangs bestand die russische Streitmacht aus 74 Kampfschiffen. Der Verlust des 'Iwanowez' intensiviert diesen Trend. Der Angriff ukrainischer Seedrohnen in der Nacht zum 1. Februar richtete schwerwiegenden Schaden an dem taktisch wichtigen Schiff an, dessen Versinken durch Aufnahmen nahezu bestätigt wird. Die britischen Kräfte betonen die Wichtigkeit des 'Iwanowez' für die Datenkommunikation mit anderen Schiffen, Hubschraubern und Patrouillenflugzeugen. Trotz der angeschlagenen Verfassung ist die Schwarzmeerflotte weiterhin funktional und kann ihre Hauptaufgaben, die vor allem in Raketenbeschuss und Seeherrschaft bestehen, weitestgehend aufrechterhalten. Die britische Regierung fungiert seit dem Ausbruch des Konflikts als Informationsquelle zum Kriegsgeschehen, während russische Stellen von einer Verbreitung von Desinformation durch London sprechen. (eulerpool-AFX)

