Schutz im Roten Meer: Fregatte "Hessen" wehrt Drohnen ab
In einer Demonstration der Einsatzbereitschaft und der Verteidigungsfähigkeit hat die Bundeswehr-Fregatte "Hessen" erfolgreich gegnerische Drohnenangriffe im Roten Meer abgewehrt. Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigte sich über den erfolgreichen Einsatz der Schiffsabwehrsysteme erfreut und erläuterte die Geschehnisse. Die erste feindliche Drohne wurde am Dienstagabend gegen 20 Uhr entdeckt und neutralisiert. Nur eine Viertelstunde später stellte sich eine zweite Drohne als Bedrohung dar, die ebenfalls effektiv bekämpft wurde. Diese Vorkommnisse hat Pistorius bei einem Besuch beim Bundeswehrkontingent in Oberviechtach in Bayern öffentlich gemacht und hervorgehoben, dass die Fregatte ihren Überwachungs- und Schutzauftrag im südlichen Roten Meer nach Vorschrift erfüllte.
Ein weiteres Ereignis, welches sich bereits am Vorabend zugetragen hatte, wurde vom Minister ebenfalls kommentiert. Dabei sei es zu einem Scharmützel mit einer feindlichen Aufklärungsdrohne gekommen, jedoch ohne dass es zu einem Abschuss kam. Die Crew der "Hessen" legte großen Wert auf die Kommunikation mit allen relevanten Akteuren in der Region, um die Situation angemessen zu handhaben.
Die "Hessen" war zu Streifzügen bereits Anfang Februar aufgebrochen und hatte nach der Passage des Suezkanals vergangenen Freitag ihre Mission im Roten Meer angetreten. Die Ereignisse bestätigen die Notwendigkeit und Wirksamkeit der deutschen Präsenz in geopolitisch sensiblen Gebieten und unterstreichen die Bedeutung modernster Verteidigungstechnologie an Bord der deutschen Fregatten. (eulerpool-AFX)

