Schreckliche Bilanz: Über 25.000 Todesopfer und 62.680 Verletzte im Gazastreifen
Seit dem Beginn des Krieges im Gazastreifen vor dreieinhalb Monaten sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde über 25.000 Palästinenser getötet worden. Weitere 62.680 Menschen wurden verletzt. Diese erschütternden Zahlen wurden in einer offiziellen Mitteilung am Sonntag bekanntgegeben. Innerhalb von nur 24 Stunden wurden bei israelischen Angriffen 178 Menschen getötet. Es werden dabei keine Unterschiede zwischen Zivilisten und Kämpfern gemacht. Besonders schockierend ist, dass laut Berichten etwa 70 Prozent der Getöteten Frauen und Minderjährige sind. Leider lassen sich die genannten Zahlen nicht unabhängig überprüfen.
Der Auslöser für diesen verheerenden Krieg war das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels. Am 7. Oktober verübten Terroristen der Hamas und anderer extremistischer Palästinenserorganisationen in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen ein Massaker. Infolgedessen wurden auf israelischer Seite rund 1.200 Menschen getötet.
Die israelische Bodenoffensive im Gazastreifen, die Ende Oktober begann, hatte ebenfalls verheerende Auswirkungen. Laut Militärangaben wurden dabei 195 Soldaten und Soldatinnen getötet. Über 1.200 weitere wurden verletzt. Seit dem 7. Oktober wurden insgesamt 531 Soldaten und Soldatinnen getötet.
Diese neuesten Zahlen verdeutlichen, dass der Konflikt im Gazastreifen eine immense Verlust- und Leidensbilanz auf beiden Seiten zur Folge hatte. Es bleibt zu hoffen, dass eine dauerhafte Lösung gefunden und weitere Eskalationen vermieden werden können. (eulerpool-AFX)

