Schluss mit Sitzstill-Lernen: Heute fliegen beim Lernen die Bälle
Stephan Ehlers zeigt am 7. Sept. um 19 Uhr, warum Jonglieren erstaunlich viel mit Lernen, Konzentration und Motivation zu tun hat - Live - Online - GRATIS

07. September 2026, 14:24 Uhr · Quelle: LifePR
Schluss mit Sitzstill-Lernen: Heute fliegen beim Lernen die Bälle
Foto: LifePR
https://LockerLernen.Jonglierschule.de
Der Workshop verbindet Jonglieren mit gehirngerechtem Lernen und richtet sich an Eltern und Lehrkräfte.

München, 07.09.2026 (lifePR) - Lernen heißt stillsitzen, aufpassen und möglichst nichts fallen lassen? Von wegen. Heute Abend ist Fallenlassen ausdrücklich erlaubt. Denn beim kostenlosen Online-Workshop „Bälle hoch, Lernfreude an – Warum ausgerechnet Jonglieren uns beim Lernen hilft“ bringt Stephan Ehlers ab 19:00 Uhr Bewegung ins Lernen – und natürlich Bälle ins Spiel.

Der Workshop findet im Rahmen des LockerLernen-Kongresses statt und richtet sich an Eltern, Lehrkräfte und alle, die sich fragen, warum Lernen manchmal so mühsam ist – und wie es leichter gehen könnte. Die etwas ungewöhnliche These des Abends: Wer etwas über Lernen verstehen will, sollte vielleicht nicht nur auf Bücher, Hefte und Bildschirme schauen. Sondern auch einmal drei Bälle in die Luft werfen.

Denn Jonglieren verbindet vieles, was auch gutes Lernen braucht: Aufmerksamkeit, Koordination, Wiederholung, Fehlerkorrektur, Motivation und das unmittelbare Erlebnis, Schritt für Schritt besser zu werden. Und noch etwas passiert: Fehler verlieren ihren Schrecken. Ein Ball fällt herunter? Na und. Aufheben. Noch einmal probieren. Anders werfen. Weitermachen.

„Beim Jonglieren erlebt man etwas, das wir beim Lernen leider viel zu oft verlernen: Ein Fehler ist keine Katastrophe. Er ist Information“, sagt Stephan Ehlers.

Das Gehirn mag es offenbar, wenn die Bälle fliegen

Ehlers beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Gehirn-Wissen und gehirngerechtem Lernen. Als Autor, Speaker, Jongliertrainer und Entwickler von Lernkonzepten verbindet er wissenschaftliche Erkenntnisse mit einfachen Übungen, die sich unmittelbar ausprobieren lassen.

Dabei hatte er im Laufe der Jahre durchaus prominente „Versuchspersonen“ mit Bällen vor sich: Die Gehirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther, Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer und Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth haben mit Ehlers selbst das Jonglieren ausprobiert.

In Gesprächen mit Ehlers bestätigten sie die positiven Zusammenhänge zwischen Jonglieren, Lernen und Gehirnaktivität. Themen wie das Zusammenspiel verschiedener Hirnareale, Aufmerksamkeit, Gedächtnis sowie die Aktivierung des Hippocampus spielen dabei eine Rolle.

Aber Ehlers will heute Abend keine trockene Vorlesung über Neurobiologie halten.

„Gehirn-Wissen ist besonders spannend, wenn man es nicht nur hört, sondern am eigenen Körper erlebt“, sagt er. „Und Jonglierbälle sind dafür erstaunlich gute Lehrmeister.“

Jonglieren macht nicht automatisch schlau. Schade eigentlich.

Wer sich drei Bälle kauft, hat am nächsten Morgen nicht plötzlich ein besseres Gedächtnis und eine Eins in Mathematik. So einfach ist es nicht. Doch Jonglieren bündelt auf spielerische Weise zahlreiche Prozesse, die beim Lernen wichtig sind: fokussieren, beobachten, ausprobieren, korrigieren, dranbleiben – und Erfolg erleben.

Gerade darin sieht Ehlers eine besondere Stärke: Fortschritte werden unmittelbar sichtbar. Was vor wenigen Minuten noch unmöglich erschien, klappt plötzlich. Das verändert nicht nur die Bewegung der Hände, sondern häufig auch die Haltung im Kopf:

„Ich kann das noch nicht“ wird zu „Ich kriege das hin.“

Und genau dieser kleine Unterschied kann beim Lernen ziemlich groß werden.

Bälle hoch, Lernfrust runter

Im Workshop zeigt Stephan Ehlers, was beim Erlernen neuer Bewegungen im Gehirn passiert, weshalb Bewegung Lernprozesse unterstützen kann und was Eltern und Lehrkräfte daraus für Schule und Alltag mitnehmen können. Dabei bleibt es nicht bei der Theorie. Schließlich wäre ein Vortrag über Jonglieren ohne Jonglieren ungefähr so sinnvoll wie ein Schwimmkurs ohne Wasser.

Wer also heute Abend wissen möchte, warum drei Bälle manchmal mehr über erfolgreiches Lernen verraten als drei Stunden Pauken, sollte um 19:00 Uhr dabei sein.

Termin: Montag, 7. September 2026, 19:00 Uhr

Thema: „Bälle hoch, Lernfreude an – Warum ausgerechnet Jonglieren uns beim Lernen hilft“ mit Stephan Ehlers im Rahmen des LockerLernen-Kongresses

Die Teilnahme ist Online (ZOOM) und kostenlos. Weitere Informationen und kostenfreie Anmeldung: https://LockerLernen.Jonglierschule.de

Über Stephan Ehlers

Stephan Ehlers zählt zu den bekannten Experten für die Verbindung von Gehirn-Wissen, Lernen und Jonglieren im deutschsprachigen Raum. Seit über 30 Jahren ist er als Autor, Speaker, Trainer und Entwickler von Lernkonzepten tätig. Auf Kongressen, Führungskräftetagungen, in Unternehmen und Bildungseinrichtungen verbindet er Erkenntnisse über das Gehirn mit ungewöhnlichen, praxisnahen Methoden. Sein Markenzeichen: Wissen nicht nur erklären, sondern erlebbar machen. Und dafür reichen manchmal drei Bälle

 

Kunst & Kultur / Bildung / Lernmethoden / Gehirnforschung / Jonglieren / LockerLernen-Kongress / Neurodidaktik
[lifepr.de] · 07.09.2026 · 14:24 Uhr
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