Berlin (dts) - Der Autobahn-Reform von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) droht ein weiterer finanzieller Rückschlag. Laut eines Berichts der "Süddeutschen Zeitung" kostet der Betrieb der Autobahn GmbH im kommenden Jahr etwa 400 Millionen Euro mehr als bislang geplant. Auf eine Berichtsbitte des ...

Kommentare

(14) anddie · 06. Mai um 09:12
Also 400 Millionen mehr und dann "keine Fehleinschätzung". Ich frag mich ja, ab welchen Summen es dann Fehleinschätzungen sind. Das Geld wäre definitiv besser im Ausbau der Schiene aufgehoben.
(13) pullauge · 06. Mai um 04:45
ein weiteres Milliardengrab deren Nutzen mir völlig intransparent ist (der Autobahnbau in D funktioniert doch, Optimierungspozential ist zwar da aber mit zentraler Planung nicht zu verbessern)
(12) LordRoscommon · 06. Mai um 01:15
@11: Natürlich kann kein Politiker einen Schaden von 400 Mio. € aus seiner Privatschatulle ersetzen - dafür werden Politiker dann doch zu schlecht bezahlt -, und das ist ja auch nicht Schuld eines einzelnen Politikers, aber dass denen weder die Wiederwahl verwehrt wird, noch dass man sie absetzen kann - und sei das nur per Bundestag - ist schon blöd.
(11) RicoGustavson · 06. Mai um 01:08
Da die Politiker nicht dafür haften, passiert ihnen auch nichts.
(10) wimola · 06. Mai um 00:55
@9 Absolut richtig. Das ist - genau genommen - ja das wirklich erschreckende. Wir erwarten doch gar keine Wahrheit mehr ... und es ist nicht gelungen, trotz aller Information, irgendetwas zu verändern, in Bahnen zu lenken, die das Ausmaß an Verflechtungen entwirren könnte.
(9) hans65 · 06. Mai um 00:47
@3 ja, da stimme ich dir zu, davon ist wohl auszugehen.. oder? wie kann man sich denn um den faktor 3 "verrechnen"? aber wie @1 auch richtig sagt, das schlimmste daran ist, dass es doch wirklich keinen mehr wundert. es passiert alles mit ansage.
(8) wimola · 06. Mai um 00:43
@6) Ja, so wird es wohl sein ..:( - Das wissen/vermuten wir doch aber nun auch schon seit Jahren ...:(
(7) LordRoscommon · 06. Mai um 00:34
@4: Ja, die Rechnungshöfe von Bund und Ländern sind ein Rudel zahnloser Papiertiger - eigentlich selbst eine Steuerverschwendung.
(6) Lenna · 06. Mai um 00:31
@3 Wenn man die außerordentlich hohe Zahl der Berater des Verkehrsministeriums berücksichtigt, das ist wohl sehr gut möglich. "Effizienz" anders.
(5) LordRoscommon · 06. Mai um 00:27
Dieser Pseudoprivatierungsquatsch ist vor allem eines: Quatsch. Wie man das richtig macht, zeigt ein Blick nach Frankreich: Für Autobahnen quer durchs Land zahlen ALLE Nutzer - ohne Rücksicht auf ihre Herkunft - Maut, die an Ort und Stelle beglichen wird, was reichlich Arbeitsplätze schafft. Aber die CSU als Dauerinhaberin des Bundesverkkehrsministeriums plauzt das Geld nur an Lobbyisten und Berater-Amigos raus.
(4) GeorgeCostanza · 06. Mai um 00:23
"hatte das Ministerium eigentlich als einmaligen Ausrutscher und Startschwierigkeiten dargestellt". Klingt schwer nach dem, was man zu BER gesagt hat. Wann wird mal einer von den Geigen zur Verantwortung gezogen?! Der Rechnungshof hebt zwar jedes Jahr den Finger, aber die Damen und Herren in Berlin denken sich nur noch "Jaja, ihr mich auch!"
(3) wimola · 06. Mai um 00:21
"Von einer Fehleinschätzung könne keine Rede sein, teilt das Ministerium mit." - Bedeutet das, das sie wussten, was sie tun?
(2) Lenna · 06. Mai um 00:15
Das war wohl klar; eine Nachricht wert wäre die Einhaltung der ursprünglichen Berechnung. Bei be(Scheuer)ten Andy wohl eine Illusion.
(1) tastenkoenig · 06. Mai um 00:04
Es ist erschreckend, dass man inzwischen nicht mehr überrascht ist.
 
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