Schäuble hält Streit über Impfprivilegien für unangebracht

Berlin (dts) - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich gegen Lockerungen der Corona-Auflagen für Geimpfte ausgesprochen. "Eine Vorzugsbehandlung für Geimpfte birgt die Gefahr der Spaltung der Gesellschaft. Zwischen bereits Geimpfte und Nicht-Geimpfte dürfen wir keinen Keil treiben", sagte Schäuble der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Das Tempo bei der Impfstoffentwicklung sei "absolut beeindruckend", daher könne man auch hoffen, dass es bei der Produktion noch schneller gehen werde, sagte der CDU-Politiker. "Jetzt ist jedenfalls nicht der richtige Zeitpunkt, um über Privilegien für die ersten Geimpften zu streiten, dazu wissen wir noch zu wenig über Dauer und Umfang der Impfwirkung." Dass absehbar noch zu wenig Impfstoff für alle da sei, "wird natürlich eine große Geduldsprobe, gerade für jene, die das Virus persönlich fürchten", räumte der Parlamentspräsident ein. Aber es sei "zum Besten aller, wenn wir nicht nur uns selbst sehen", appellierte er.
Politik / DEU / Gesundheit
31.12.2020 · 07:10 Uhr
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