Schaeffler: Haben noch keine Übernahme konkret im Blick- Schaeffler-Aktie unter Druck

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat am Dienstag die Voraussetzung für eine Kapitalerhöhung um mehr als eine Milliarde Euro geschaffen. Die Hauptversammlung beschloss, die Ausgabe von bis zu 200 Millionen Stück neuer Aktien zu ermöglichen. Die Stimmrechte bei Schaeffler liegen allesamt bei der Familie Schaeffler.

Schaeffler steckt inmitten eines tiefgreifenden Transformationsprozesses. Dieser soll mit Investitionen vorangetrieben werden. Zuletzt war das Unternehmen mit Plänen in die Schlagzeilen geraten, bis 2022 vor allem an deutschen Standorten rund 4400 seiner weltweit mehr als 80 000 Stellen abzubauen, um das Unternehmen krisenfester zu machen. Am Mittwoch wollen Schaeffler-Mitarbeiter in ganz Deutschland gegen die Pläne protestieren. "Wir sehen diese Ermächtigung als reinen Vorratsbeschluss", sagte Rosenfeld laut Redetext. "Es gibt dafür bislang keine konkrete Transaktion, die wir im Blick haben und für die wir die Ausnutzung des genehmigten Kapitals in Erwägung ziehen." Schaeffler gehe es nur darum, Chancen auch in der Krise nicht ungenutzt verstreichen zu lassen.

Die Schaeffler-Aktie gab im XETRA-Handel letztlich 1,59 Prozent auf 5,87 Euro nach.

(Reuters / dpa-AFX)

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[finanzen.net] · 15.09.2020 · 17:57 Uhr
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