Sachsen-Anhalt: AfD liegt 20 Punkte vorn – Berliner Steuerpolitik als Bremsklotz
Die Wahl am 6. September in Sachsen-Anhalt wird zum Stimmungstest für die Bundespolitik. Sven Schulze, CDU-Spitzenkandidat und Ministerpräsident, musste im MDR-Duell eingestehen, dass er „Gegenwind aus Berlin“ spürt. Das ist keine Floskel – es ist die direkte Folge einer Politik, die den Steuerzahler weiter belastet und den Mittelstand stranguliert.
Ulrich Siegmund von der AfD liegt in der Infratest-dimap-Umfrage bei 42 Prozent und damit 20 Punkte vor der CDU. Schulze versucht, sich vom Bundeskanzler abzusetzen und betont, er vertrete „die Interessen der Menschen in Sachsen-Anhalt“. Das ist rhetorisch korrekt, aber politisch spät. Merz hat die CDU in eine Position manövriert, die sich von der AfD nur noch durch Nuancen unterscheidet – und selbst diese Nuancen bröckeln.
Die Rentendebatte ist nur ein Symptom. Schulze distanziert sich von Merz, weil er weiß, dass Steuererhöhungen und zusätzliche Abgaben in Sachsen-Anhalt nicht vermittelbar sind. Was Merz als „Entlastung“ verkauft, ist für die arbeitende Bevölkerung eine weitere Kostensteigerung. Die AfD fordert seit Jahren das Gegenteil: weniger Bürokratie, weniger Steuern, mehr Freiheit für Familien und Unternehmen.
Die etablierten Medien versuchen, Schulze als „eigenständigen Landespolitiker“ zu inszenieren. Das ändert nichts an der Kernfrage: Wer in Sachsen-Anhalt regieren will, muss sich von der Berliner Steuer- und Regulierungspolitik lösen. Die AfD hat diese Position von Anfang an vertreten. Die CDU holt sie nun nach – und verliert trotzdem.
Der Wähler in Sachsen-Anhalt hat eine klare Wahl: zwischen einer Partei, die den Mittelstand und die Familien entlasten will, und einer, die weiterhin Berliner Interessen bedient. Die Umfrage spricht eine deutliche Sprache.

