Saar-Ministerpräsident gegen Anpassung der Impfreihenfolge

Saarbrücken (dts) - Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich nach der Anpassung der Astrazeneca-Impfkampagne gegen eine Änderung der Impfreihenfolge ausgesprochen. "Es ist ein herber Rückschlag, dass wir die Impfungen mit Astrazeneca einschränken müssen", sagte er der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Doch die Sicherheit der Menschen gehe vor.

Er sei deswegen auch nicht für eine Änderung der Impfreihenfolge. "Wir sollten in Bund und Ländern die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur Zweitimpfung abwarten und uns auf das Impfen in den Hausarztpraxen konzentrieren. Die Hausärzte kennen ihre Patienten genau, können jeden Einzelfall am besten beurteilen und beraten", sagte Hans. Er kündigte eine rasche Umsetzung im Saarland an. "Ab diesem Donnerstag startet im Saarland die Terminvergabe durch die Hausärzte und ab 13. April dann die Impfungen. Jetzt gilt es, schnell zu sein und gleichzeitig die Menschen mit Vorerkrankungen zuerst zu schützen", sagte der CDU-Politiker.
Politik / DEU / Gesundheit / Gesellschaft
01.04.2021 · 02:00 Uhr
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