RWE-Aktie höher: RWE baut Solaranlage in Portugal - RWE kaum von Gas-Notstand betroffen

RWE baut sein europäisches Solargeschäft weiter aus.
Wie der DAX-Konzern mitteilte, errichtet er in Portugal einen Solarpark mit einer geplanten Leistung von 44 Megawatt. Nach der vollständigen Inbetriebnahme 2023 werde die Photovoltaikanlage Morgavel ausreichend Ökostrom erzeugen, um den Jahresbedarf von rund 42.000 portugiesischen Haushalten zu decken. Finanzielle Details nannte RWE nicht.

So reagieren die deutschen Energieaktien auf Gas-Notstand

Die ungewisse künftige Gasversorgung hat am Donnerstag im Versorgersektor Spuren hinterlassen. Die Papiere von RWE als mutmaßlicher Profiteur der Energiekrise gehörte mit einem Plus von 0,6 Prozent zu den wenigen Gewinnern im DAX, während jene von Uniper als großer Leidtragender verringerter russischer Gaslieferungen im MDAX um zeitweise 7,5 Prozent absackten.

Nach der drastischen Verringerung der Gaslieferungen durch Russland rief die Bundesregierung am Donnerstag die Alarmstufe im Notfallplan Gas aus. "Gas ist von nun an ein knappes Gut in Deutschland", sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck. Die jetzt ausgerufene Stufe ist im Notfallplan die zweite nach der Frühwarnstufe. Die dritte wäre die Notfallstufe. Die Situation sei bedenklich für viele Industrien und Verbraucher, hatte Analyst Biraj Borkhataria von der kanadischen Bank RBC bereits am Vortag betont.

Im Gegensatz zum Kraftwerksbetreiber Uniper als Deutschlands größter Importeur von russischem Erdgas gilt RWE mit seinem neuen Fokus auf Erneuerbare Energien als potenzieller Profiteur der Energiewende, die infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine einen Schub bekommen soll. Hinzu kommen Forderungen, die Energiesicherheit durch die Reaktivierung von Kohlekraftwerken herzustellen. Laut dem RBC-Experten Borkhataria wäre RWE ein Nutznießer davon, da der Konzern derzeit Braunkohlekraftwerke in Bereitschaft halte./tih/jcf/mis

FRANKFURT (Dow Jones / dpa-AFX)

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[finanzen.net] · 23.06.2022 · 16:05 Uhr
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