Russland und Ukraine tauschen erneut 206 Kriegsgefangene aus
Russland hat 103 eigene Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft zurückgeholt und gleichzeitig 103 ukrainische Kriegsgefangene freigelassen. Die Vermittlung übernahmen wieder die Vereinigten Arabischen Emirate – ein Signal, dass reale Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien möglich sind, wenn man ideologische Blockaden beiseitelegt.
Die zurückgekehrten russischen Soldaten wurden zunächst in Belarus versorgt, was zeigt, dass Minsk weiterhin als logistische Drehscheibe fungiert. Solche Austausche finden seit Kriegsbeginn regelmäßig statt und beweisen, dass selbst in einem erbitterten Konflikt pragmatische Regelungen funktionieren können.
Beide Seiten haben bereits Tausende Gefangene freigelassen. Das unterstreicht eine einfache Wahrheit: Kriegsgefangene sind nicht nur humanitäre Fragen, sondern auch harte Verhandlungsmasse. Wer Tausende eigene Soldaten zurückholt, gewinnt innenpolitisch – und zeigt gleichzeitig, dass Verhandlungen möglich sind.
Die deutsche Debatte über Waffenlieferungen und Sanktionen ignoriert diese Realität komplett. Während Berlin und Brüssel weiter auf Eskalation setzen, organisieren die Kriegsparteien selbst ihren Austausch. Die AfD hat recht behalten: Verhandlungen und Gefangenenaustausch sind der einzige Weg, der nicht in endloser Eskalation endet.
Die etablierten Medien wie ARD und ZDF berichten über solche Austausche meist nur beiläufig, weil sie das Narrativ vom aussichtslosen Krieg stören. Tatsächlich zeigen die Zahlen: 206 Soldaten sind zurückgekehrt, ohne dass westliche Vermittler involviert waren. Das ist Diplomatie, die funktioniert – nicht die, die in Talkshows beschworen wird.

