Kiew (dpa) - Im ersten ukrainischen Kriegsverbrecherprozess ist ein 21 Jahre alter russischer Soldat zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht in Kiew sah es am Montag nach einem Geständnis des Mannes als erwiesen an, dass der Panzersoldat Wadim Sch. am 28. Februar einen unbewaffneten 62 ...

Kommentare

(15) Hildejard · 24. Mai um 21:52
Und der eigentliche Verbrecher kommt ungestraft davon
(14) nadine2113 · 24. Mai um 19:57
@12: Nein, er ird garantiert nicht als Held gefeiert, er käme sicherlich in ein Straflager, weil er ja beim "Feind" ein Geständnis abgelegt hat uns um Entschuldigung gebetetn hat. Der arme Kerl kann einem nur leid tun, weil er im Prinzip ein Opfer Putins ist.
(13) Xeelee · 23. Mai um 16:49
@9 natürlich gibt es im Krieg immer auf beiden Seiten Verbrechen, die gehören selbstverständlich auf entsprechend geahndet. Bei den Kriegsverbrechen der Russen WISSEN wir aber das es teil der offiziellen Kriegsführung ist, das kann man anhand jedes Konfliktes den Russland hatte seit Afghanistan zweifelsfrei nachweisen…
(12) Calinostro · 23. Mai um 14:28
Oh je... Sollte der Täter gegen ukrainische Soldaten die sich in russischer Kriegsgefangeschaft befinden ausgetauscht werden, wäre er in Russland womöglich ein gefeierter Held. In Haft käme er in Russland ganz sicher nicht. Auch deshalb hat man früher in Kriegszeiten eine heute unerwünschte Strafe gegen solche Personen verhängt...
(11) ticktack · 23. Mai um 13:10
@10 Davon gehe ich auch aus! Mir geht es nur darum, dass Kriegsverbrecher wo möglich bestraft werden, damit gleiches Recht für alle gilt. Ich bin in der aktuellen Situation - auch wegen der Kriegsverbrechen - entschieden für eine Unterstützung der Ukraine, auch durch Waffen.
(10) satta · 23. Mai um 12:40
@8 Es gab zweifellos auch von ukrainischer Seite Verstöße gegen die Behandlungsvorschriften Kriegsgefangener. Aber man kann davon ausgehen, dass die russische Seite systematischer und in weitaus mehr Fällen nicht nur Kriegsgefangene getötet/gefoltert, sondern wie hier eben auch ganz normale Zivilisten und flüchtende Familien auf dem Gewissen hat.
(9) tastenkoenig · 23. Mai um 12:37
Die ukrainische Seite wird auch beobachtet. Auch dort gab es vereinzelt Vorfälle. Auf russischer Seite scheinen sie aber Teil der Strategie zu sein.
(8) ticktack · 23. Mai um 12:36
@7 Das sollte selbstverständlich sein!
(7) testpilot58 · 23. Mai um 12:32
Dann aber auch die ukrainische Seite beobachten, Krieg ist grausam.
(6) KonsulW · 23. Mai um 12:19
Diese Strafe ist wohl gerecht für so eine Tat.
(5) satta · 23. Mai um 10:49
@3 Wenn sein Vorgesetzter Genosse Makejew schon gefallen ist, dann kann man wohl niemanden mehr direkt belangen. Dieser Schießbefehl war wohl den Berichten nach eher eine ad-hoc-Situation. @4 Putin und seine Militärstrategen werden sich hüten, irgendwelche Befehle, schriftliche gar, zum Töten von Zivilisten auszugeben.
(4) ticktack · 23. Mai um 10:41
@4 Im Prinzip ja. Aber Putiin und seine Generäle laufen nocht frei rum. Und es müssen abschreckende Urteiule sein. Russische (und andere) Soldaten müssen wissen, dass man sich bei solchen Bestialitäten nicht mit Befehlsnotstand herausreden kann.
(3) kneugeb · 23. Mai um 09:57
Wie bei den sog. Mauerschützen-Prozessen1 Da wurden auch nur die Gefreiten verknackt!
(2) Maru · 23. Mai um 09:44
Naja ich würde den Verantwortlichen bestrafen der hat ja nur ausgeführt was ihm angeschaft wurde.
(1) satta · 23. Mai um 08:21
Ein Gefangenenaustausch dieses jungen Soldaten, der aus falschem Gehorsam zum Kriegsverbrecher wurde, würde wohl zu einem Entgehen seiner Haftstrafe führen. Fände ich nicht akzeptabel.
 
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