Russische Truppen gewinnen Terrain in der Ukraine - Gebietsverluste für Kiew steigen
In einem Jahr hat Russland im Zuge seines Vorstoßes erhebliche Gebietsgewinne in der Ukraine erzielt, berichten Medienquellen aus Kiew. Ganze 3600 Quadratkilometer gehören nun zu den eroberten Territorien – etwa 1,5-mal so groß wie das Saarland.
Besonders einschneidende Verluste erlebte die Ukraine im November mit 610 Quadratkilometern, da russische Truppen täglich rund 20 Quadratkilometer einnahmen. Diese Daten stammen vom Militärblog 'Militarnyi', der sich auf Kartenmaterial des Blogs 'Deepstate' stützt.
Die jüngsten Verluste übertreffen die des Vorjahres bei Weitem. Eine offizielle Bestätigung der Zahlen liegt bislang nicht vor.
Mitte Dezember meldete der ukrainische Telegramkanal UA War Infographics, dass die Russen seit Jahresbeginn über 2800 Quadratkilometer an Boden gutgemacht hätten. Im letzten Monat des Jahres kamen weitere 510 Quadratkilometer dazu.
Interessanterweise haben die Gebietsverluste für Kiew stark zugenommen, nachdem es selbst eine Sommeroffensive gestartet und im westlichen Russland, insbesondere in Kursk, Gebiete erobert hatte. Auch nach dem Jahreswechsel setzt sich der Vorstoß der russischen Truppen fort.
Jüngste Berichte sprechen von Fortschritten nahe Kurachowe in der Nähe der wichtigen Stadt Pokrowsk sowie in der umkämpften Stadt Torezk, wo sie neue Geländegewinne verbuchen konnten.

