Russische Raketenangriffe erschüttern ostukrainischen Landkreis - Rettungsarbeiten dauern an
Nach den verheerenden russischen Raketenangriffen auf den ostukrainischen Landkreis Pokrowsk am Samstagabend laufen die Rettungsarbeiten auch mehr als einen Tag danach auf Hochtouren. Bei den Angriffen kamen mindestens elf Menschen ums Leben, darunter fünf Kinder. Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte in seiner Videoansprache allen Rettern, die seit Samstagabend im Einsatz sind, und betonte, dass weiterhin nach möglichen weiteren Opfern unter den Trümmern gesucht werde.
Der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko bestätigte, dass die Identifikation der Todesopfer noch nicht abgeschlossen sei. Da die Wucht der Angriffe enorm war, benötigt diese Aufgabe Zeit, erklärte Klymenko. Es handele sich um einen schrecklichen Vorfall, der das Leben vieler Menschen ausgelöscht und Familien zerstört habe.
Die Angriffe richteten sich nicht nur gegen die Kreisstadt Pokrowsk, sondern auch gegen den Ort Riwne. In Riwne traf eine Rakete nach offiziellen ukrainischen Angaben ein Haus, in dem eine sechsköpfige Familie lebte. Es wird vermutet, dass die Angriffe mit umfunktionierten Flugabwehrraketen vom Typ S-300 verübt wurden. Die genauen Hintergründe und Motive für diesen Angriff sind derzeit noch unklar.
Die internationale Gemeinschaft verurteilte die Angriffe scharf und forderte Russland auf, seine Aggression gegen die Ukraine zu beenden. Die USA, die Europäische Union und weitere Länder sprachen der Ukraine ihre Solidarität aus und betonten ihre Unterstützung im Konflikt mit Russland.
Die Situation in der Ukraine bleibt weiterhin angespannt, während die Rettungsarbeiten in Pokrowsk und Riwne fortgesetzt werden. Den betroffenen Familien und Gemeinschaften gilt unser Mitgefühl und unsere Unterstützung in dieser schweren Zeit. (eulerpool-AFX)

