Berlin (dpa) - Unionskanzlerkandidat Armin Laschet ging seinen SPD-Gegenspieler Olaf Scholz sofort frontal an. «Wenn es eine rechnerische Mehrheit gibt, selbst wenn Sie auf Platz zwei lägen als Partei, werden Sie eine Koalition mit den Linken machen», ereiferte sich Laschet beim Triell mit Scholz ...

Kommentare

(27) tastenkoenig · 14. September um 20:36
@26: Überraschung! Das Pariser Klimaabkommen regelt genau das. Alle müssen den Hintern hochkriegen und ihren Teil erledigen. ca. 190 Staaten der Erde emittieren weniger als wir und können mit dem Finger auf uns zeigen, wenn wir Deine fatalistische Haltung teilen und uns ergeben.
(26) Shoagh12 · 14. September um 20:25
@25 wer braucht die Klimaziele in DE wenn alle rundum weiterhin sich nicht dran halten und wir dann denn teuren Kohlestrom aus anderen Ländern beziehen... entweder weltweite Lösung oder wir gehen halt vor die Hunde ...
(25) Sonnenwende · 14. September um 18:44
@24,23 wenn die Umfrage Ergebnisse sichtbar Wahrheiten, brauchen wir gar kein Rot-Schwarz-Gelb, dann reicht Groko. Dann kann die SPD ja mal beweisen, ob ihre Vorhaben wirklich von der Union blockiert wurden, wenn sie innerhalb der Koalition die größere Fraktion ist. allerdings wünsche ich mir das auch nicht – denn das würde weiterhin, wie (24) ja schon geschrieben hat, Stillstand bedeuten.
(24) tastenkoenig · 14. September um 18:40
Mit Rot-Schwarz-Gelb kannst Du die Klimaziele einsargen. Das würde derselbe schwer erträgliche Stillstand wie zuletzt, nur mit neoliberalem Einschlag. Muss ich echt nicht haben.
(23) Brutus70 · 14. September um 18:34
Rot-Grün-Rot ist aktuell keine Option, die Linke ist insbesondere außenpolitisch völlig inakzeptabel, bei den Grünen stehen einem die Haare auf so vielen Feldern zu Berge. Rot-Schwarz-Gelb als Alternative ist zwar auch nicht viel besser, aber zumindest kann man sich da Hoffnung auf eine halbwegs vernünftige Regierungspolitik machen.
(22) LordRoscommon · 14. September um 12:08
@21: Ja, 2013 hatte Lafo in der Linken noch was zu sagen, der ja Schrödr ultimativ vors Schienbein getreten hatte, und die Rest-SPD hatte nicht dem Mut, sich vom "Genossen der Bosse" rigoros zu verabschieden. Letzteres geschieht immer noch nur halbherzig, Scholz war ja an Hartz 4 nicht ganz unschuldig.
(21) tastenkoenig · 14. September um 11:40
@19: Ohne intimere Einblicke zu haben vermute ich da eher einerseits immer noch Verletzungen aus der Zeit der Spaltung, andererseits die Seeheimer, die eigentlich ganz froh darüber waren, die linken Ideologen loszuwerden und sie sich jetzt nicht wieder ans Bein binden wollen. Und natürlich die Angst vor dem Erfolg des Evergreens der Union, der Rote-Socken-Kampagne.
(20) aladin25 · 14. September um 11:28
Jetzt erst recht, ich wähle Die Linke! Allem Schwadronieren zum Trotz!
(19) LordRoscommon · 14. September um 11:27
@18: Jup, genau das meine ich Und dann wird man als "Verschwörungstheoretiker" abgetan, wenn man vermutet, dass dahinter geschmierte Politiker auch bei der SPD stecken.
(18) Folkman · 14. September um 11:13
@15: Ja, man wird das dumpfe Gefühl nicht los, dass SPD und Grüne freiwillig auf eine Mehrheit mit den Linken verzichten, weil man, so scheint es, die angekündigten Vorhaben auf den Wahlplakaten gar nicht wirklich umsetzen will. Aktuell beschleicht einem zudem zunehmend das Gefühl, dass das NATO-Thema als willkommene Sollbruchstelle dienen soll, obwohl die Linken hier bereits Kompromissbereitschaft signalisiert haben...
(17) LordRoscommon · 14. September um 11:12
@16: Die Worte "wir würden ja gerne" passen nicht zur Tat, sich das von der Union verhindern zu lassen, statt es mit Rot-Grün-Rot doch zu machen. 2017/18 war die Chance vertan, die man 2013 vorsätzlich nicht genutzt hatte. Mit der Linken wäre Hartz 4 längst Geschichte.
(16) Sonnenwende · 14. September um 11:08
@15 wieso gehen da Wort und Tat nicht zusammen? Die SPD will nicht wirklich mit den Linken koalieren – eine Koalitionsabsage diesbezüglich verbietet sich aber allen Beteiligten aufgrund eines Parteitagsbeschlusses der SPD. Vielleicht wäre ja eine rot-grüne Minderheitsregierung sogar die beste Option…
(15) LordRoscommon · 14. September um 10:47
@11: ich hab viele Wahlampfveranstaltungen der SPD besucht, und bei allen Fragen nach SPD-propagierten Projekten hieß es von der SPD immer: "Wir würden ja gerne, aber die Union verhindert das." Das würde mit einer Ampel oder "Deutschland-Koalition" nicht besser. Für Rot-Grün-Rot hätte es schhon 2013 gereicht, aber die SPD ging lieber in die GroKo. Da gehen Worte und Taten nicht zusammen.
(14) tastenkoenig · 14. September um 10:38
Was immer am Ende rauskommt wird wohl die Traumregierung nur weniger sein. Insofern sind Enttäuschungen vorprogrammiert.
(13) Folkman · 14. September um 10:31
@12: Vielleicht wäre eine Minderheitsregierung einen Versuch wert, da man mit den Linken partout nicht koalieren will und Herrn Lindner die Fantasie fehlt, wie eine Ampel funktionieren sollte, und man getrost davon ausgehen kann, dass die FDP wie schon 2017 nicht ausreichend kompromissbereit - bzw. regierungsfähig - sein wird...
(12) Sonnenwende · 14. September um 09:49
@11 drum sage ich ja, eine Minderheitsregierung Rot-Grün ist gar keine so schlechte Idee. Die Frage ist halt ob die FDP regierungsfähig ist oder nicht. Man kann nicht als Juniorpartner, der die kleinste Prozentzahl mit einbringt, erwarten, dass alle seine Forderungen durchgesetzt werden. Und wenn man da nicht kompromissfähig ist, dann ist man eben auch nicht regierungsfähig.
(11) Folkman · 14. September um 09:38
@10: Naja, realistisch betrachtet, sähe es bei einer Ampel für das Gros der Vorhaben von SPD und Grünen sehr düster aus. Entlarvend fand ich da gestern diese Schnellfragerunden bei dem Schlagabtausch in der ARD, wo bei 90% aller Fragen die Daumen bei FDP, CSU und AfD gleichzeitig hochgingen, woran man gut sieht, was da wo zusammenpasst...
(10) Sonnenwende · 14. September um 09:34
@9,8 Leider sieht es derzeit nicht so aus, dass Rot-Grün eine Mehrheit bekommt. Im Zweifelsfall eine Minderheitsregierung Rot-Grün zu bilden ist keine so schlechte Idee. Aber ich glaube schon, dass mit der FDP ein stabiles Regierungsbündnis auch in einer Ampel möglich wäre. Dazu schließt man dann einen Koalitionsvertrag, damit sind i.d.R. viele Streits im Vorfeld beseitigt und eben nicht "an der Tagesordnung".
(9) k33620 · 14. September um 09:26
Habe, offen gesagt, auch echt keine Lust auf RRG aber Kanzler Armin ist, in meinen Augen, das größere Übel.
(8) Irgendware · 14. September um 09:12
@6: Also ich fürchte eine Ampel würde nicht viel Bewegen, da die FDP in vielen Punkten (gerade beim Klimaschutz) konträr zu Grünen und SPD aufgestellt ist und da eher nur Streits an der Tagesordnung stehen würden. Ein Linksbündnis könnte schon eher etwas bewegen, schmeckt aber der SPD wahrscheinlich nicht so, da die Schnittmenge zwischen Grün und Links ein starker Pol wäre.
(7) Grizzlybaer · 14. September um 09:11
Wir Wähler haben es doch in der Hand. Wenn wir "richtig" wählen ist alles in Ordnung. Leider wird das nur ein Wunsch bleiben.
(6) Sonnenwende · 14. September um 08:43
@2 Glaubst du wirklich, dass eine Rot-Grüne Minderheitsregierung gut wäre bei dem, was gestemmt werden muss die kommenden Jahre? Da fände ich eine Ampel besser - und ich meine damit Rot-Gelb-Grün (nach Ampelfarben - nicht nach Anzahl der Mandate geordnet). Manchmal fragt man sich schon...die Bezeichnung "Jamaikakoalition" kennt @3 offenbar nicht, dafür ist bei ihm die Stoppfarbe des Gegenstands Ampel schwarz....
(5) Anthanas · 14. September um 08:28
"Wir stellen den Ministerpräsidenten in Thüringen, wir regieren erfolgreich in Berlin ..." Jippi-ei-jeh, der Schreiber hat vergessen, dass es in Erfurt keine "Rigarer Straße" gibt. Wem können wir nur danken, dass wir herrlichen Zeiten entgegen gehen?
(4) Folkman · 14. September um 08:19
Jaja, mit R2G hätten wir bald wieder einen Zaun um D und würden uns im real-existierenden Sozialismus wiederfinden - sieht man ja an Thüringen, wo die Wirtschaft extrem den Bach runtergeht und mittlerweile fast alles verstaatlich wurde. O_o
(3) ausiman1 · 14. September um 08:02
Wähle die Linken und du wartest auf ein E-Auto 13 Jahre wie beim Trabbi (Ironie off). Weniger Autos mehr OPNV ? Vermögenssteuer und die Firmen wandern nach Österreich oder nach Polen , Slowakei ab. Am besten wäre wenn Sie unter 5% bleiben und Ampel aus CDU/FDP/GRÜNE !
(2) Wolfman · 14. September um 07:59
Eine Partei, die soweit von der Mitte entfernt ist wie eine AFD und die knapp die 5%-Hürde schafft soll in die Regierung? Das ist nicht der Wille des Volkes... Wie wäre es statt dessen mit einer Minderheitsregierung? Das ist wahre und gelebte Demokratie, weil für jedes Vorhaben ein Bündnis gesucht werden muss! Rot-Rot-Grün darf nicht kommen!
(1) Irgendware · 14. September um 07:53
Ich würds gut finden - das brächte frischen Wind und Möglichkeiten für dringend notwendige Reformen. Die Linken müssten nur über ihren Schatten springen, was die Nato angeht, allerdings dürfen die anderen Parteien auch nicht vergessen, dass Pazifisten zu ihrem Wähler-Clienté gehören. Mal schauen - es wird spannend!
 
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