Rösler: Ministerposten als Signal für Migranten

Vereidigung
Gesundheitsminister Philipp Rösler legt am Mittwoch im Bundestag in Berlin den Amtseid ab.
Berlin (dpa) - Der neue Gesundheitsminister und gebürtige Vietnamese Philipp Rösler sieht seinen Wechsel an den Kabinettstisch in Berlin als Signal für Migranten in Deutschland. In der «Bild am Sonntag» schilderte der 36-jährige FDP-Politiker eine Begegnung mit einem Afrikaner kurz nach seiner Ernennung.

«Ich finde es ganz toll, dass einer von uns jetzt Bundesminister wird», habe der Mann gesagt. Darauf sei er völlig verdutzt gewesen, sagte Rösler. «Einer von uns? Du bist doch ein Gelber und kein Schwarzer», habe er sich gedacht.

Rösler sagte auch, dass er sich seines Geburtsdatums nicht sicher sei. Nur das Jahr 1973 stehe fest. «Das kann genauso der 25. oder der 27. Februar gewesen sein. Aber amtlich ist das Datum 24. Februar unstreitig, denn so steht es in den Unterlagen mit Stempel.» Er ergänzte: «Wenn Sie so wollen, bin ich ein Findelkind.» Rösler wurde als Baby von Deutschen adoptiert.

Regierung / Parteien / FDP / Leute
01.11.2009 · 12:36 Uhr
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