Rituale trotzen geschlossenen Kitas
Sich nicht aus den Augen verlieren, wenn die KiTa wegen dem Corona-Virus geschlossen hat. Digitale Wege helfen, um mit Ritualen die Alltagsstruktur der Kinder aufrechtzuerhalten.

Rituale weiterleben
Nürnberg, 27.03.2020 (PresseBox) - Bereits seit einigen Tagen sind Kitas und Schulen wegen dem Corona-Virus geschlossen. Häufig können Eltern ihren beruflichen Verpflichtungen aus dem Homeoffice nachkommen. Den Eltern wird nun eine intensive Zeit mit ihren Kindern geschenkt. Darüber sind viele zunächst einmal sehr dankbar und erleben den Zusammenhalt in der Familie und die gemeinsame Zeit als sehr wertvolles Geschenk. Berufstätige Eltern erleben aber auch, dass es mitunter ein Spagat ist, Homeoffice und Familie ordentlich zu organisieren.

Die KiTas leisten in dieser angespannten Zeit schon einen ungeheuer wertvollen Beitrag und lassen Eltern über Kita-Apps nicht allein, sondern unterstützen sie neben der Notbetreuung mit vielen kreativen Ideen und Vorschlägen, wie der der Alltag mit den Kindern gestaltet werden kann.

Einige Kitas nutzen die Digitalisierung nun auch dazu, die Kinder und Familien mit Videobotschaften zu grüßen und senden den Morgenkreis nach Hause. Dies trägt besonders auch dazu bei, dass Kinder die für sie so wichtigen Bezugspersonen nicht aus den Augen verlieren. „Immer wieder teilen uns Eltern mit, dass uns die Kinder schon vermissen. Dem möchten wir entgegenwirken und den Kontakt zu den Kindern aber auch zu den Familien über unser soziales Netzwerk halten. Videogrüße, Bastelanleitungen zu Ostern oder Lieder zum Nachsingen sind ganz wichtige Elemente in unserem Kita-Alltag, welche wir nun digital mit den Kindern und Eltern teilen.“, berichtet Erzieherin Anja. Dies trage mitunter auch zur Entspannung der Eltern bei, denn so kommen Vorschläge zur Gestaltung des Alltags von der Kita oder anderen Familien, die Ideen über das Netzwerk teilen. So entstehe manchmal ein kleiner Wettbewerb unter den geteilten Bastelergebnissen. „Und uns ist es ebenso wichtig, den Kontakt zu den Kindern zu halten, denn auch wir vermissen den Trubel in unserem Haus.“, so Anja weiter. Die automatisierte Übersetzungsfunktion helfe, fremdsprachige Familien einzubeziehen und ihnen wichtige Informationen zur Verfügung zu stellen.

Datenschutz hat höchste Priorität

Auch wenn wir uns gerade in einem Ausnahmezustand befinden, ist dies kein Grund sich auf rechtlich unsicheren Boden zu begeben und entsprechende Rahmenbedingungen sind weiterhin zu beachten. Besonders wenn keine Not dazu besteht und es auch anders geht. Bei der Verwendung von sozialen Netzwerken oder der Übersendung von Videobotschaften scheiden die klassischen großen Netzwerke und Videoplattformen für einen Großteil der Kitas aufgrund der geltenden Datenschutzrichtlinien gemäß DSGVO aus.

Hier verspricht das Nürnberger Unternehmen „Stramplerbande“ mit dem gleichnamigen sozialen Netzwerk schnelle und unkomplizierte Abhilfe. Für einen starken Zusammenhalt in der Kita-Familie stellt die Stamplerbande bis zum Beginn der Sommerferien ihr sicheres und DSGVO-konformes soziales Netzwerk allen noch nicht angeschlossenen Kitas kostenfrei und unverbindlich zur Verfügung. „Wir möchten als junge Eltern ebenso einen wichtigen Beitrag leisten, diese seltsam anmutende Situation gemeinsam zu meistern und den Familien und Kitas etwas Halt geben“, so Sebastian Kopp der Geschäftsführer der Nürnberger Stramplerbande. Die leuchtenden Kinderaugen seiner eigenen Tochter beim Blick in die Videobotschaften und das anschließende Gespräch darüber bestätigen die Bedeutung dieses digitalen Ansatzes. Das Netzwerk ist übrigens ohne umständliche Installation innerhalb von zwei Stunden startbereit!
Kommunikation
[pressebox.de] · 27.03.2020 · 20:33 Uhr
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