Richter erwägen Pflichtverteidigung für Karadzic

Den Haag (dpa) - Den ersten Verhandlungstag im Völkermord-Prozess in Den Haag hat Radovan Karadzic bereits «geschwänzt». Jetzt überlegen die Richter das Verfahren gegen den einstigen bosnischen Serbenführer notfalls in Abwesenheit des Angeklagten zu führen. Sollte Karadzic das Gericht weiter boykottieren, müssten die Richter entscheiden, ob ein Pflichtverteidiger für ihn bestellt wird, sagte UN-Chefankläger Serge Brammertz in der ARD. Karadzic will auch heute nicht im Gerichtssaal erscheinen.
UN / Kriegsverbrechen
27.10.2009 · 09:56 Uhr
[2 Kommentare]
 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

 
WIR BEZAHLEN DICH FÜR DEINEN BESUCH
Schon mehr als 1.000.000 Euro ausgezahlt.
0,2¢ pro Aufruf | € 1,00 pro Referral | kostenlos | mehr Infos
mit seit 1999 ×