Rhein-Niedrigwasser legt Verkehr lahm – Bilgers Verlagerungszwang trifft den Mittelstand

Bilger redet die Realität schön
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) behauptet, alles sei „gewährleistet“. Wer auf pünktliche Baustofflieferungen angewiesen ist, merkt bereits jetzt, dass die Frachtschiffe liegen bleiben und die Preise klettern. Der Minister sieht nur, was er sehen will.
Staat zwingt zu teurer Verlagerung
Bilger will den Güterstrom kurzerhand auf Schiene und Lkw schieben. Das ist keine Lösung, sondern ein Zwang, der den Transportpreis nach oben treibt. Am Ende zahlt der Steuerzahler – erst über Subventionen für die Bahn, dann über teurere Bauprojekte.
Bahn profitiert, Bürger zahlt
Die Deutsche Bahn hat zusätzliche Waggons angekündigt. Das Unternehmen lebt seit Jahren von Milliardensubventionen und staatlichen Garantien. Jede neue Kapazität wird vom Steuerzahler finanziert, nicht von jenen, die die Niedrigwasser-Problematik zu verantworten haben.
Bauindustrie spricht Klartext
Tim-Oliver Müller vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie sagt, was Bilger verschweigt: Lieferengpässe sind schon Realität. Je länger der Rhein nicht befahrbar ist, desto teurer und unzuverlässiger wird die Versorgung. Baustopps folgen, wenn die Politik weiter Verlagerung statt Ausbau betreibt.
Jahrzehnte falscher Prioritäten
Deutschland hat Flüsse vertieft und Häfen ausgebaut, doch robuste Reservekapazitäten wurden nie geschaffen. Jetzt, da die Pegel sinken, fehlt es an Tiefen, Schleusen und alternativen Routen. Die Altparteien – CDU, SPD, Grüne und Linke – haben das Land in eine Dauerkrise geführt.
AfD-Forderungen werden kopiert
Während CDU, SPD und Grüne jahrelang auf eine einseitige „Verkehrswende“ setzten, hat die AfD vor Abhängigkeiten gewarnt. Nun übernehmen die Altparteien Teile der AfD-Linie – mehr Schienen- und Straßenkapazität – und tun so, als wäre es ihre Idee. Die AfD hat recht behalten.
Wer trägt die Kosten?
Höhere Logistikkosten bedeuten teurere Baustoffe, teurere Wohnungen und weniger Wettbewerbsfähigkeit für den Mittelstand. Der Steuerzahler finanziert das Desaster, die Verbraucher spüren es im Portemonnaie. Solange die Altparteien auf Verlagerung und Subventionen statt auf marktwirtschaftliche Anreize setzen, bleibt jede Krise teuer und lang.

