Rentner soll Haribo und Kaufland erpresst haben
17. Februar 2017, 11:52 Uhr · Quelle: dpa
Bonn (dpa) - Ein Rentner aus Dortmund soll die Unternehmen Haribo und Kaufland erpresst haben. «Es gibt ein entsprechendes Ermittlungsverfahren», sagte ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft. Demnach soll der 74-Jährige im vergangenen Dezember gedroht haben, Süßigkeiten mit Zyanid zu vergiften, wenn die Unternehmen ihm nicht eine Million Euro zahlten. Nach Recherchen des WDR hat der 74-Jährige auf jeweils zwei Produkte der Unternehmen den Warnhinweis «Vorsicht Gift» geklebt und sie in Läden ausgelegt. An Heiligabend nahm die Polizei den Rentner fest.

