Rebel Cops – Review | Test

THQ Nordic präsentiert uns am 17.09.2019  das Spinoff zu “This Is The Police” aus August 2016, Rebel Cops.

Ripton, ein kleines Städtchen steht unter der Kontrolle eines skrupellosen Gangsterboss namens Victor Zuev. Sämtliche Behörden, Amtsträger und die örtliche Polizei stehen auf seiner Gehaltsliste. Geschäftsleute und die lokale Wirtschaft sind ihm und seiner Gnade ausgeliefert. Die Stadt liegt voll und ganz in seinen Händen…

Naja, fast… eine kleine Truppe unbeugsamer Polizisten stellt sich gegen die Korruption und Kontrolle der Ganster um den Frieden wieder zurück an Ripton zu bringen und geben der Bevölkerung neue Hoffnung.

Soviel zur Einleitung… Ich bin sehr gespannt auf das Spiel, da es mich vom ersten Eindruck von den Bildern und Videos an den Spielstil eines XCOM oder auch an das Mobile Game The Walking Dead: no man’s land erinnert.

Der Trailer verspricht uns Rundenbasierte, Action die keine Fehler verzeiht.

Große Areale während den Operationen laden zum Erkunden ein, Durchsucht die Umgebung und nehmt mit was ihr bekommen könnt… denn euch wird nix geschenkt und ihr seid immer in der Unterzahl.

Schluss jetzt mit dem Vorgeplänkel und lässt uns ins Eingemachte gehen.

Die Installation benötigt auf der Xbox one nur 2 Gigabyte.

Vom Hauptmenü aus geht es erstmal kurz in die Optionen, aber bis auf kleine Audio-, Sprach- und Vibrationseinstellungen ist hier nix Atemberaubendes zu finden und stellt sich hier minimalistisch auf.

Also ab ins “Neue Spiel“…

Wir wählen zu Beginn den Schwierigkeitsgrad.

  • Entspannter Modus, der laut Text keine große Herausforderung darstellen sollte.
  • Normaler Modus, soll die Erfahrung bieten, wie das Spiel konzipiert wurde.
  • Schwerer Modus, hier wird wohl Erfahrung,viel Geduld und Ehrgeiz benötigt um den Controller nicht direkt in die Ecke zu fenstern…

Wir starten aber im “Normalen Modus” durch,denn wir wollen ja nicht nur durchlaufen, aber unsere Nerven auch nicht zu derbe strapazieren.

Uns wird zu Beginn noch einmal die Geschichte um Ripton und Victor Zuev erzählt, bzw wir dürfen lesen worauf ich nach der Einleitung von oben nicht noch einmal eingehen brauche.

Jetzt starten wir direkt mit einem Tutorial durch.

In diesem sehr gut gemachten Schritt für Schritt Tutorial werden uns die grundlegende Schritte zum erfolgreichen Abschluss einer Mission erklärt.

Die Bewegungen, Aktionen wie Fenster und Türen öffnen, Gegner festsetzen durch betäuben und festnahmen, Teasern und eine Schießerei ist auch dabei, alles.wir einmal durchgespielt. Einen angeschlossenen Kollegen müssen wir ebenfalls heilen bevor er verblutet, je nach Schwere der Verletzung wird euch gezeigt wie viele Runden der Verwundete noch Zeit hat. Es gibt Briefe zu finden und Türschlösser zu knacken. Hört sich unübersichtlich an, ist aber im Spiel dann sehr einfach und doch überschaubar.

Ihr müsst auch nicht selbst bei diesen Aktionen aktiv tätig sein und euer Geschick beweisen, ein einfaches auswählen der Aktion reicht hierfür völlig aus um diese durchzuführen.

Bei Angriffen oder Interaktionen mit den Gegnern haben wir mehrere Möglichkeiten diese festzusetzen, wir können zur Aufgabe auffordern, teasern, im Nahbereich mit Schlagstöcken bearbeiten oder halt schießen. Bei jeder Option wird ein kleiner Balken angezeigt der eure Aussicht auf Erfolg angibt, so könnt ihr immer abwägen welche Aktion die beste Erfolgschancen bietet oder ob ihr doch eher nach einer neuen Position anschauen haltet um die nächste Runde zu überstehen.

Im letzten Raum des Tutorial seid ihr auf euch allein gestellt, die anfängliche Schritt für Schritt Erklärung ist vorbei und ihr wendet das vorher vermittelte an. Sollte ab keine allzu große Hürde sein.

Nachdem diese Übungsmission erledigt ist gibt es noch eine kleine Info über die benötigte Zeit und ausgeschaltete Ziele.

Zwischen den Missionen kaufen wir erstmal ein bisschen ein um unser Equipment aufzustocken. Hierfür steht uns ein Laden zur Verfügung wo es allerhand an Ausrüstung und Waffen zu kaufen gibt. Geld ist eine knappe Ressource aber fast noch wichtiger ist der Ruf den ihr unter der Bevölkerung habt, lasst ihr Unschuldige sterben oder ignoriert deren Probleme verliert ihr an Ruf und euer ansehen sinkt.

Auf einer Karte wird uns das nächste Ziel angezeigt. Wir rüsten unsere Rebel Cops mit Waffen, Munition und weiteren Gegenständen wie Medikits und Schlagstöcke aus und starten in eine neue Mission. Hier seht ihr auch die Fähigkeiten eurer Leute, diese solltet ihr nicht außer Acht lassen und bringen euch in brenzligen Situationen dann den entscheidenden Vorteil.

Euch steht dabei offen ob ihr die Hauptmissionen oder eine Nebenmissionen verfolgt. Die Hauptmissionen treiben die Story voran, die Nebenmissionen dienen zur Verbesserung des Ruf und sammeln von Ressourcen… aber Vorsicht, scheitert ihr hier, kann euer Ruf auch ganz schnell sinken.

Die Steuerung

Wir steuern unsere Cops nicht selbst mit dem Stick, sondern wählen ein Zielfeld aus welches sich im Wirkbereich der aktiven Figur befindet. Mögliche Aktionen zu Objekten oder Personen in unserer Umgebung werden gesondert angezeigt sobald man mit dem Cursor darüber fährt die Möglichkeiten zur Auswahl gegeben.Insgesamt ist das System schnell zu verstehen und dank dem Tutorial auch sehr gut erklärt.

Der Spielablauf ist im Prinzip simpel und einfach erklärt… jede Figur hat einen bestimmten Aktionsradius in dem er sich bewegen, angreifen oder sonstige Aktion wie Türen öffnen kann. Sind die Aktionen aller zur Verfügung stehenden Cops aufgebraucht, sind die Gangster am Zug die nach dem gleichen Prinzip handeln. Somit müssen wir uns im Vorfeld einen genauen Überblick über die Situation und den räumlichen Gegebenheiten machen um nicht blind in einen Hinterhalt zu laufen, oder den Verlust eines Kollegen zu riskieren. Denn es gibt einen Unterschied zu den meisten anderen Spielen… es gibt keine Lebenspunkte. Ein Schuss zum Beispiel in Fuß oder Arm führt schnell zum verbluten und ein Schuss in den Kopf…tja, wer kann den schon vertragen… also tot… kein respawn… tot halt… Ende aus, das war’s mit dem Kollegen… also passt auf, plant, geht strategisch vor und riskiert nicht unnötig eure wichtigste Ressource, eure Cops.

Während der Missionen stehen euch eine begrenzte Zahl an Speicherung zur Verfügung, nutzt diese überlegt. Auch können sich die Cops gegenseitig warnen wenn diese blind in einen Gefahrenbereich geschickt werden, aber auch das geht pro Teilnehmenden Cop nur ein mal und das auch nur wenn dieser in unmittelbarerer Nähe zum potentiellen Pechvogel ist.

Die Grafik ist einfach gestaltet und im Comic Stil gehalten, dabei aber nicht überzeichnet und vergleichbar mit Spielen die schon auf den guten alten Konsolen aus den frühen 2000er liefen. Meiner Meinung nach aber passend für diese Art von Spiel und alle Details sind gut dargestellt.

Die vom Entwickler angesetzten 15 Stunden Spielzeit und gutem Wiederspielwert sind auch ein Argument sich diesen Titel einmal anzuschauen.

Rebel Cops ist bereits für Xbox One, PlayStation 4, Nintendo Switch und PC verfügbar.

Rebel Cops – Review | Test
6
Grafik
5.5
Sound
7.5
Steuerung
6
Spiele Spaß
7
Preis Leistung
Gesamtwertung 6.4 / 10
Unser Fazit
THQ Nordic und Weappy Studios bieten uns für einen schmalen Taler ein schönes Spiel für ein paar Runden taktische Schießereien in denen wir unsere Figuren nach ihren Fähigkeiten und Ausrüstungen strategisch positionieren um den Gangstern das Handwerk zu legen. Für das Preissegment ist das Spiel für diejenigen einen Blick wert, die schon bei Spielen im Stile von Titeln wie XCOM ihren Spaß hatten.
Gaming / Nintendo / PC-Computer / PlayStation / Tests / Xbox / Nintendo Switch / Pc / Playstation 4 / Review / THQ Nordic / Weappy Studios / Xbox one
[topgamingnews.de] · 20.09.2019 · 12:09 Uhr
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