Quotenwunder MotoGP – wo räumt Servus TV richtig ab?

Am vergangenen Wochenende fuhren die Maschinen in Spanien. Ein genauer Blick auf die Quoten.

Unsere These: MotoGP könnte vor allem beim ganz jungen Publikum ein richtiger Renner sein – dank schmissiger Überholmanöver und spektakulären Stürzen.

Die reinen Zahlen: Schon nach wenigen Rennen dieser Saison zeigt sich: Der Einkauf der MotoGP-Rechte in Deutschland hat sich für den zu Red Bull gehörenden Sender Servus TV gelohnt. Die Zuschauerzahlen sind beispielsweise höher als beim 2016 geendeten Experiment die Deutsche Eishockey Liga (DEL) zu übertragen. Das Rennen am Sonntag in Spanien sahen zwischen 14 und 14.40 Uhr im Schnitt 0,32 Millionen Menschen – Servus TV kam somit auf starke 2,6 Prozent Marktanteil, ein Vielfaches des normalen Senderschnitts.

0,22 Millionen Menschen – somit gut zwei Drittel – waren jedoch über 50 Jahre alt. Mit 4,1 Prozent fuhr die Rennserie bei den 50- bis 64-Jährigen den höchsten Marktanteil ein, auf 1,6 Prozent kamen die Maschinen samt Fahrer bei den Zuschauern über 65 Jahre. Und die Jüngeren? Hier lief es beim Publikum unter 30 recht stark: Bei den 20- bis 29-Jährigen punktete die aufwändige Servus-TV-Übertragung mit 3,4 Prozent, bei den 14- bis 19-Jährigen wurden sogar 3,8 Prozent festgestellt.

Auf jeweils zwei Prozent kam die Sendung bei den Zuschauern in den Dreißigern und Vierzigern. Wenig überraschend übrigens sahen mehr Männer ab 14 Jahren zu als Frauen im gleichen Alter: Hier standen 0,24 Millionen 0,08 Millionen gegenüber. Bei Studenten/Studierten ist die Rennserie derweil besonders populär. Ordnet man die Zuschauer nach Berufsgruppen, dann lag der Marktanteil nirgends höher als bei Menschen mit Studium: 6,3 Prozent (0,06 Millionen).
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20.06.2019 · 10:00 Uhr
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