QIX Dividenden Europa: Diabetes-Spezialist Novo Nordisk will gruppenweit bis 2025 jährlich bis zu 10 % wachsen

Leichte Abgaben verbucht im Dividenden-Index am Mittwoch die Aktie von Novo Nordisk und notiert damit aktuell bei 57,50 Euro. Dabei laufen die Papiere des dänischen Pharmaunternehmens, das sich auf den Vertrieb von unterschiedlichen Hormonen und Gerinnungsmittel spezialisiert hat, und selbst in Corona-Zeiten gute Geschäfte macht, seit ungefähr einem Jahr seitwärts. Unter Investoren gilt es zudem als defensiver Qualitätswert, was neben dem robusten und schwankungsarmen Produktportfolio, das unter anderem den Herstellungsprozess von Insulin, Wachstumshormonen sowie Oestrogen- und Gestagenpräparaten beinhaltet, auch mit der Ausschüttungskontinuität zu tun hat. Immerhin zahlt Novo Nordisk nun schon seit weit über zwei Jahrzehnten jedes Jahr höhere Dividenden aus. Auch im Pandemie-beeinflussten Jahr 2020 konnten vom Unternehmen Umsatz und Gewinn um 3 bzw. 10% gesteigert werden, was die Robustheit des Geschäftsmodells einmal mehr unterstreichen konnte. Zumal die Dänen vor allem im Bereich Diabetes auf dem Weltmarkt zu den führenden Herstellern von entsprechenden Arzneimitteln gehören. Dennoch hat sich das Management für Novo Nordisk zuletzt neue strategische Wachstumsziele gesetzt, die letztlich bis 2025 erreicht werden sollen.

Hierzu gehört insbesondere den eigenen Marktanteil im globalen Diabetes-Markt konsequent auszubauen. Zugleich soll der Pharmaproduzent auch seine Wettbewerbsposition beim Absatz von Medikamenten an übergewichtige Patienten stückweise erweitern. Im Vergleich zu 2019 sollen sich dabei die erzielten Umsätze der Sparte immerhin verdoppeln. Gruppenweit ist folglich ein jährliches Wachstum von 6 bis 10% geplant. Die nun vorgestellten Unternehmenspläne lassen aber nicht nur Raum für eine sogar noch bessere operative Entwicklung, auch die gegenwärtige Bewertung der Novo Nordisk-Aktie dürfte sich letztlich verbessern, zumal zu erwarten ist, das der in den nächsten Jahren generierte freie Cashflow auch für Kapitalrückführungen genutzt wird. Hierbei setzt das Unternehmen neben der Dividende, die in der jüngsten Vergangenheit fast immer 3% an Rendite gebracht hat, bekanntlich auch konsequent auf Aktienrückkäufe.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

In Anbetracht solider Zugewinne auf aktuell 22,70 Euro gehört am Mittwoch im Dividenden-Index auch die Aktie von Endesa mit zu den Tagesfavoriten. Der spanische Energieversorger gilt mit zuletzt erzielten 17,57 Mrd. Euro an Umsatz als einer der führenden Anbieter des Landes. Dabei ist die Gesellschaft nicht nur ein bedeutender Gasproduzent sondern treibt daneben auch die Stromerzeugung mithilfe von erneuerbaren Energien immer weiter voran. Endesa selbst gehört aber inzwischen zu über 90% zum italienischen Enel-Energiekonzern. An der Börse zeigt sich dies im Wesentlichen durch ein niedrigeres Handelsvolumen. Dennoch haben sich die Papiere seit dem Covid-19-Einbruch im März des letzten Jahres um über 30% erholen können. Beigetragen hat dazu auch die 2020er-Gewinnentwicklung, die mit 2,13 Mrd. Euro gut 36% über dem Vorjahreswert lag. Der Vorstand hat dementsprechend nicht nur eine um 37% höhere Dividende inklusive Sonderausschüttung von 2,01 Euro angekündigt, sondern auch milliardenschwere Investitionen in den Ausbau klimaneutraler und umweltfreundlicher Unternehmensprojekte.

Endesa will dabei nicht nur bis 2022 komplett aus der Kohleverstromung aussteigen, der Versorger hat sich zudem auch entschlossen, bis Ende 2023 rund 2,9 Mrd. Euro in 23 grüne Projekte wie Wind- und Solarparks sowie Wasserstoff-Forschung zu investieren, die dazu auch die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette von der Energieerzeugung über die Produktion bis hin zum Transport abdecken. Aber auch die bisherige Dividendenhistorie des Unternehmens kann sich sehen lassen. Denn trotz zuletzt eher stagnierenden Erlösen hat sich die Gewinnausschüttung bei Endesa in den vergangenen 5 Jahren jedenfalls stark entwickelt. Dabei ergab es jedes Jahr eine meist saftige Rendite, die sich im Schnitt auf über 6% summierte. Und dank der jüngst in Aussicht gestellten 100%igen Ausschüttungsquote bringt die Aktie gegenwärtig sogar über 8% an Dividendenrendite.

Wenn Sie den QIX Dividenden Europa Index nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Dividenden Europa Index von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Dividenden Europa. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

Marktberichte
[finanzen.net] · 07.04.2021 · 14:45 Uhr
[1 Kommentar]
 

Iran-Atomstreit: Ruhani legt Drei-Stufen-Plan vor

Hassan Ruhani
Teheran (dpa) - Präsident Hassan Ruhani hat einen Drei-Stufen-Plan des Irans für die Beilegung des […] (00)

void tRrLM();++ – Erhalte weitere Einblicke im neuen Trailer

Den letzten menschlichen Überlebenden in Void Terrarium++ zu beschützen ist keine leichte Aufgabe! Spieler müssen die gefährliche Umgebung erkunden und Materialien sammeln, um Toriko eine sichere Unterkunft […] (00)
 
 
Diese Woche
21.04.2021(Heute)
20.04.2021(Gestern)
19.04.2021(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News