Primetime-Check: Samstag, 12. Juni 2021

Nach einem erfolgreichen Eröffnungsspiel standen im ZDF die ersten Übertragungen der Fußball-EM auf dem Plan und im Ersten sendete man zur Primetime einen Krimi. Zudem gab es einige Filme bei den Privaten. Wer setzt sich die Samstags-Krone auf?

Der zweite Spieltag der Fußball-EM war für das ZDF der erste Übertragungstag und es sollte kein allzu schöner werden. Ab 18:00 Uhr lief das Spiel Dänemark gegen Finnland und nach knapp 45 Minuten musste das Spiel aufgrund der Verletzung von Christian Eriksen unterbrochen werden und es war lange unklar, wann, wie und ob das Spiel überhaupt fortgesetzt werden könnte. Mit von der Partie waren bis zu diesem Zeitpunkt 6,54 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, davon waren 2,08 Millionen jüngere Zuschauer vertreten. Die Marktanteile bewegten sich bei 39,9 Prozent am Markt der Jüngeren und 30,9 Prozent am Gesamtmarkt. Gegen 20:30 Uhr wurde das Spiel, wohl auch auf Wunsch von Eriksen, fortgesetzt. Das Spiel Belgien gegen Russland startete demnach ab 21:00 Uhr vorerst im Stream und wurde ungefähr ab der 30. Spielminute im Hauptprogramm zugeschaltet. Das ZDF konnte auf 8,12 Millionen Zuschauer bauen, 2,99 Millionen hiervon waren der jüngeren Zuschauergruppe zuzuordnen. Die Marktanteile lagen beim dritten EM-Spiel also bei 31,3 Prozent am Gesamtmarkt und exzellenten 42,2 Prozent am Markt der jüngeren Zuschauer.

Das Erste beschränkte sich ab 20:15 Uhr die Folge Donna Leon: Reiches Erbe aus dem Jahr 2014. Hierzu schalteten 3,8 Millionen Zuschauer, davon 0,26 Millionen jüngere zwischen 14 und 49 Jahren ein. Die Marktanteile lagen beim Ersten bei 14,3 Prozent am Gesamtmarkt und 3,9 Prozent am Markt der Jüngeren. RTL sendete zur Primetime ein Live-Programm von Sascha Grammel aus dem Jahre 2016. Sascha Grammel live! Ich find’s lustig zog insgesamt 1,41 Millionen Zuschauer ab drei Jahren an, der werberelevanten Zielgruppe konnten hiervon 0,4 Millionen zugewiesen werden. Somit reichte es für RTL für 5,3 Prozent des Marktes, am Zielgruppenmarkt belegte der Sender 6 Prozent.

Sonst gab es zur Samstagsprimetime bei Sat.1, ProSieben und VOX Spielfilme im Angebot. Die bunte Kugel von Sat.1 sendete Ice Age 4 – Voll verschoben und es sollten 0,85 Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen Platz nehmen. Die Zielgruppe gestaltete sich mit 0,27 Millionen Zuschauern und 4 Prozent Marktanteil, insgesamt landete man bei 3,2 Prozent Anteil am Markt. ProSieben sendete die Komödie Verrückt nach Fixi und sicherte sich damit 0,86 Millionen Zuschauer in der Primetime, wovon 0,37 Millionen der Zielgruppe zugeordnet werden konnten. Die Marktanteile lagen bei 3,2 Prozent am Gesamt- und 5,6 Prozent am Zielgruppenmarkt. Bei VOX wurde es mit Deep Impact zum Samstagabend schon deutlich ernster und es sollten hierzu 1,03 Millionen Zuschauer einschalten, hier wiederum waren 0,36 Millionen der Zielgruppe zuzusprechen. Die Marktanteile lagen somit bei 3,9 Prozent insgesamt und in der Zielgruppe reichte es für 5,3 Prozent des Marktes.

Bei KabelEins verfolgten die Doppelfolge MacGyver 0,48 und 0,54 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Aus der werberelevanten Zielgruppe waren 0,17 und 0,15 Millionen mit dabei, wodurch sich der entsprechende Marktanteil auf 2,7 und 2,1 Prozent belief. Insgesamt landete man bei 1,9 und 2 Prozent Marktanteil. RTLZWEI wiederum ging in eine weitere Folge Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt. So zog der Sender aus Grünwald 0,44 Millionen Zuschauer insgesamt an, davon 0,2 Millionen aus der Zielgruppe. Damit belegte die Sozialreportage 1,7 Prozent des TV-Marktes und 3 Prozent des Zielgruppenmarktes.
Quoten / Täglich aktuell / Primetime-Check
[quotenmeter.de] · 13.06.2021 · 07:35 Uhr
[0 Kommentare]
 

Seehofer will weiter Menschen nach Afghanistan abschieben

Horst Seehofer
Berlin (dpa) - Trotz des Vormarsches der Taliban hält Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) an […] (07)

Dwayne Johnson: Begeisterung am Set

Dwayne 'The Rock' Johnson
(BANG) - Dwayne ‚The Rock‘ Johnson war total begeistert vom Set seines neuen Films ‚Jungle Cruise‘. Der […] (00)
 
 
Suchbegriff