Präsident von Honduras in Costa Rica
28. Juni 2009, 17:19 Uhr · Quelle: dpa
Tegucigalpa (dpa) - Der durch einen Putsch gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya hält sich in Costa Rica auf. Das habe das Nachbarland offiziell bestätigt, berichteten lokale Medien. Zelaya war am Morgen von der Armee gestürzt und zu einem Militärstützpunkt gebracht worden. Ihm wird vorgeworfen, gegen die Verfassung verstoßen zu haben. Zelaya wollte heute mit einem Referendum den Anstoß für die Schaffung einer neuen Verfassung legen. Seine Gegner werfen ihm vor, eine Diktatur anzustreben.

