Polnischer Ministerpräsident mobilisiert westliche Hilfe für Ukraine
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat sich in Kiew mit der Regierung getroffen, um verstärkte westliche Unterstützung für die Ukraine im Konflikt mit Russland zu mobilisieren. Bei seinem Besuch betonte er die Wichtigkeit einer solidarischen Hilfe für das von Russland angegriffene Nachbarland. "Polen ist der zuverlässigste und stabilste Verbündete der Ukraine in diesem tödlichen Kampf gegen das Böse", erklärte Tusk vor Reportern.
Die russische Invasion betrifft nicht nur die Sicherheit der ganzen Welt, sondern insbesondere Polen aufgrund der geografischen Nähe. Aus diesem Grund sei es von größter Bedeutung, die Ukraine in ihren Kriegsanstrengungen gegen den russischen Angriff zu unterstützen, so Tusk weiter.
Trotz der gemeinsamen Front betonte der polnische Ministerpräsident, dass es auch Interessenkonflikte zwischen Polen und der Ukraine gebe. In einem Geist der Freundschaft sollen diese Probleme jedoch so bald wie möglich gelöst werden. Besonders die Konkurrenz polnischer Bauern und Logistikunternehmen durch ihre ukrainischen Pendants bereitet Sorgen.
Für seine Reise nach Kiew entschied sich Tusk dazu, mit dem Zug zu reisen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Wie üblich wurde seine Ankunft nicht öffentlich angekündigt. Gegen Mittag wurde in der Hauptstadt und im ganzen Land Luftalarm ausgelöst, nachdem ein russischer Kampfjet an der Wolga gestartet war, der in der Lage ist, Raketen abzufeuern, so die ukrainische Luftwaffe.
Die Zusammenkunft zwischen Tusk und der Kiewer Führung folgt auf eine Reihe von Treffen polnischer politischer Vertreter mit internationalen Akteuren, um die Unterstützung für die Ukraine zu stärken. Insbesondere die Mobilisierung westlicher Hilfe ist von entscheidender Bedeutung, um das von Russland angegriffene Land zu unterstützen. (eulerpool-AFX)

