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Politische Blockade: Nippon Steel und US Steel kritisieren US-Regierungsentscheidung

06. Januar 2025, 19:26 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Nippon Steel und US Steel kritisieren die Blockade ihrer 14,9 Milliarden Dollar schweren Übernahme durch die US-Regierung aufgrund nationaler Sicherheitsbedenken. Sie sehen in der Entscheidung eine politische Motivation und betonen, dass die Transaktion Arbeitsplätze sichern und die Wettbewerbsfähigkeit stärken könnte.

Nippon Steel und US Steel äußerten ihr Bedauern über die Entscheidung der US-Regierung, ihren geplanten Übernahmevertrag zu blockieren. Die Übernahme im Wert von 14,9 Milliarden Dollar, die ein neuer strategischer Schritt auf dem Stahlmarkt werden sollte, wurde aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit gestoppt.

Die Unternehmen argumentierten, dass die Transaktion nicht nur die Stahlgemeinschaften in den USA hätte revitalisieren, sondern auch Arbeitsplätze sichern und die nationale Sicherheit stärken können. Ihrer Einschätzung nach wurde die Entscheidung aus politischem Kalkül getroffen und die positiven Aspekte des Geschäfts wurden dabei übersehen.

Besonders in den US-Bundesstaaten Pennsylvania und Indiana sahen sie großes Potenzial für Erneuerung und Sicherheit für die Arbeitnehmer. Sie planten Investitionen von über 2,7 Milliarden Dollar, um die Anlagen Mon Valley Works und Gary Works zu modernisieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China zu erhöhen.

Die Verhandlungen mit dem Komitee für ausländische Investitionen in den Vereinigten Staaten (CFIUS) seien transparent und sorgfältig geführt worden. Die Firmen kritisieren jedoch das Vorgehen des CFIUS und bezeichnen es als stark politisch beeinflusst, was einen negativen Eindruck bei potenziellen Investoren hinterlässt, insbesondere angesichts der engen Beziehungen Japans zu den USA.

Um Bedenken zu entkräften, wurden Maßnahmen wie eine Mehrheitsführung durch US-amerikanische Staatsbürger und die Ernennung unabhängiger Direktoren vorgeschlagen. Trotz dieser Angebote seien die Vorschläge seitens CFIUS übergangen worden, ohne jegliches schriftliches Feedback zu den nationalen Sicherheitsvereinbarungen.

Die Enttäuschung über Präsident Bidens Entscheidung ist groß. Die Unternehmen argumentieren, dass die Blockade ein klarer Verstoß gegen die gesetzlich vorgeschriebene Rechtsordnung darstellt und rein politisch motiviert ist. Sie betonen ihren Einsatz für den Schutz ihrer rechtlichen Ansprüche und die Absicht, den Aktionären den vereinbarten Preis von 55 Dollar je Aktie zukommen zu lassen.

Politics
[Eulerpool News] · 06.01.2025 · 19:26 Uhr
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