Berlin (dpa) - Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich in der Corona-Krise gegen eine baldige Entwarnung ausgesprochen. «Es ist den Menschen in unserem Land gelungen, durch verantwortungsvolles Verhalten die Kurve abzuflachen», sagte Heil der «Welt» (Samstag). Den Trend gelte es zu verstärken ...

Kommentare

(29) AS1 · 04. April um 20:41
@28 Diese Rechenbeispiele sind ziemlich nutzlos, da keiner von uns die Dunkelziffer kennt. Je nach Schätzung kommen wir da auf die fünffache bis 10fache Anzahl an Infizierten. Deswegen muß dringend die Datenbasis durch flächendeckende Antikörpertests verbreitert werden. Die sind ja hoffentlich bald verfügbar.
(28) blinderhuhn · 04. April um 20:38
@27: Geht ohne Nachkommastellen: 500/x = 24/20 = 6/5 => x = 500 * 5 / 6. Läuft letztendlich auf die Frage hinaus ob am Ende jeder fünfte oder "nur" jeder sechste infiziert ist.
(27) mikarger · 04. April um 20:08
@26: ich habe ohne taschenrechner eben nur 1 Nachkommastelle berücksichtigt. Dein Wert hört sich plausibel an, ändert aber nicht wirklich groß etwas an der Gesamtaussage.
(26) blinderhuhn · 04. April um 19:59
@21: "rund 500" ist aber schlampig geschätzt: Einer von fünfhundert ist exakt 0,002, bei 0,24% hat man schon unter 417 Leuten eine infizierte Person.
(25) AS1 · 04. April um 19:34
@24 Diese Meldepflicht wäre aber bei einer pandemischen Viruskrankheit äußerst wichtig, das könnte man relativ schnell durch eine Verordnung zum InfSG ändern. Und nein, nicht alle positiv Getesten werden nach 14+ Tagen erneut getestet.
(24) mikarger · 04. April um 19:26
@23: Mir ist generell keine "Genesungsmeldepflicht" bei meldepflichtigen Erkrankungen bekannt. Aber ist es nicht so, daß die positiv getesteten nach 14(+) Tagen erneut getestet werden? Dann ist das nur ein Rechenspiel. - Die JHU, bei der ich gerne nachschaue ( <link> ) hat andere Quellen als das RKI. Daher die Zahlenabweichungen. Dort sind aber auch die Anzahl der Genesungen gelistet und irgendwoher müssen die ja auch eine Datenbasis haben.
(23) AS1 · 04. April um 18:47
@22 Das sind alles Aussagen, die ich absolut teile. Ändert aber nichts an der mangelhaften Datenerhebung und -aggregation, die ich angesprochen habe. Es ist mir zum Beispiel absolut schleierhaft, warum die Anzahl der Genesenen nicht meldepflichtig ist. Das wäre eine sehr wichtige Kennzahl gerade in Bezug auf die von Dir angesprochene "Durchseuchung".
(22) mikarger · 04. April um 18:42
... Risikogruppe an. Aber ich bin nicht panisch sondern sehe es sehr rational. Bei egal welcher Infektion sind immer die gleichen Personengruppen gefährdet. Und es gibt Infektionskrankheiten die deutlich ansteckender sind, als SARS-Cov2. Abstand halten, gute Hygiene betreiben und gut ist. Wird noch was dauern.
(21) mikarger · 04. April um 18:40
... "Durchseuchung" von 0,24%. Unter rund 500 Leuten ist also 1 Positiv. Ja, das ist eine Statistik, die Ballungsgebiete nicht berücksichtigt. Aber die Zahlen sind bekannt und jeder kann das für seine Gemeinde/Landkreis selbst berechnen. Alles halb so wild. Wer sich eine Maske aufsetzen will um sich zu "schützen" soll das tun. Hilft nicht, schadet aber auch nicht. Wer positiv ist MUSS eine Maske aufsetzen um ANDERE zu schützen. Habe was von 70% Filterung gelesen. Ich gehöre mehr als einer...
(20) mikarger · 04. April um 18:34
@18: Die Leute, die heute positiv getestet werden, haben sich vor 7 bis 21 Tagen angesteckt. Damit die Kontaktsperre sichtbar wird, müssen also mind. 3 bis 4 Wochen ins Land gehen. - Wir sind jetzt bei 2. Auch müssen die Bürger sich beruhigen, wenn mal jemand dich an einem vorbeigeht: Man fällt deshalb nicht gleich tot um, selbst WENN derjenige positiv sein SOLLTE. Wenn ich von (Quelle JHU) 64500 "aktiven" ausgehe und die Dunkelziffer 3 zugrunde lege, komme ich bei 83 Mio. Einwohnern auf eine...
(19) Tommys · 04. April um 15:37
nur weil wir im Hause hocken ist das Virus ja nicht ausgestorben! Es wird also auf jeden Fall an der Türkante lauern und wenn gelockert wird kommt es eben dann zu der nächsten Welle. je nachdem wie, könnte man geeignete Maßnahmen finden um einen langsameren Verbreitungsverlauf zu haben. Letztlich wird man hinnehmen müssen dass eine bestimmte Personen Anzahl verstirbt und es wird immer die treffen die in ihrem Immuunsysteem keine es genügenden Abwehrmöglichkeiten mehr hatten.
(18) AS1 · 04. April um 13:42
@17 Da gebe ich @15 Recht. Das taugt als Ziel nicht, weil nicht genügend operationalisiert. Und eine Operationalisierung wäre sehr wohl möglich, wenn man vernünftig Datenaggregation und -sammlung betreiben würde. Aber wie schon die täglichen Zahlen des RKI zeigen, besteht da noch erheblicher Handlungsbedarf.
(17) gabrielefink · 04. April um 13:37
... FORTSETZUNG: Je effektiver das geschieht, desto schneller können die Zügel wieder gelockert werden und wir können in unser normales Leben zurückkehren. Einen Verlauf kann man aber nur ungefähr voraussagen. Das ist abhängig davon, wie weit jeder einzelne Bürger dazu bereit ist, sich und andere zu schützen und wie viel und schnell Geräte, Material und Personal für das Gesundheitssystem beschafft werden können. Das heißt, es kommt auch auf das Verhalten jedes Einzelnen an. Bleibt zuhause!
(16) gabrielefink · 04. April um 13:37
Das Ziel wurde vom RKI und der Regierung benannt: Die Anzahl der Erkrankten in einem Bereich zu halten, der das Gesundheitssystem nicht überlastet. Die entsprechenden Maßnahmen werden auch täglich kommuniziert: Zum einen, die Zahl der Infizierten durch ein minimum an Kontakten niedrig zu halten und zum zweiten, das Gesundheitssystem so schnell und weit wie möglich aufzurüsten. ...
(15) Semiramiz · 04. April um 13:19
Ein Ziel, das keiner kennt, ist auch keins und taugt nicht als Motivation zum Durchhalten. In jedem Seminar lernt man, dass Ziele (u.a.) spezifisch, erreichbar + realitisch sein müssen. Bei der derzeitigen Kommunikation fehlt es an allen Komponenten, wenn das nicht bald korrigiert wird, kippt die Stimmung. Schluss mit Hinhalten und Verzögerungstaktiken. Es geht nicht um Wann - WAS muss passieren, damit es Lockerung gibt und wie sehen die dann aus. Nach 2 Wochen kann man Antworten darauf erwarten
(14) gabrielefink · 04. April um 12:14
@13 Danke! Es ist wohl eine ethische oder moralische Frage. Wieviel Wirtschaftskraft wollen wir für ein Menschenleben opfern? Manche sind da bereit, mehr von ihren Rechten, Freiheiten und auch Vermögen aufzugeben als andere. Also werden wir nie auf einen Nenner kommen. Und für die Regierung ist es so oder so eine Gratwanderung.
(13) thrasea · 04. April um 12:12
@11 Der Link wurde abgeschnitten weil zu lang. Deswegen nutze ich Linkverkürzer. @9 hat folgenden Artikel gemeint: <link> @9 Im Prinzip stimme ich dir zu. Ich fürchte nur, die Lage ist so dynamisch, dass man ein Ziel anhand von Kennzahlen kaum definieren kann. Es ist nur möglich abstrakt zu sagen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werden soll. Die dafür notwendigen Kennzahlen können sich praktisch täglich ändern, da neue Erkenntnisse und Ansätze dazu kommen.
(12) mikarger · 04. April um 12:08
Zum letzten Absatz: Warum werden bei uns dann Waldparkplätze und Zugänge gesperrt?! Ich bin seit September kaum rausgekommen, in den Wald schon garnicht. Nächste Woche habe ich die letzte Prüfung. Liebe Gemeinde: Mich interessieren die Sperrungen dann einen Scheiß, weil ich endlich mal wieder Luft brauche und mir den Kopf freilaufen muß.
(11) gabrielefink · 04. April um 12:08
@9 Dein Link ist nicht ganz so interessant, wie ich erhofft hatte: "Es tut uns leid – hier ist etwas schiefgelaufen. Leider gibt es die von Ihnen gesuchte Seite nicht oder nicht mehr." ;o)
(10) Grizzlybaer · 04. April um 11:59
Ziel ist es einfach eine Verlangsamung der Neuinfektionen. Eine Vorgabe war mal eine Streckung auf 10 Tage. Das heißt, dass sich die Anzahl nur alle 10 Tage verdoppelt. Davon sind wir aber noch entfernt!
(9) AS1 · 04. April um 11:55
@8 Was war das Ziel? Streckung der Anstiegskurve? Bis wohin strecken? Wie lange? Offensichtlich wissen hier viele Leute Dinge, die ich trotz intensivsten Studiums aller verfügbaren Quellen nicht weiß. Klärt mich doch bitte auf. "Es geht hier um Menschenleben." Selbst das wissen wir nicht so genau, vor allem nicht, um wieviele. Überschußzahlen werden erst im Nachklapp verfügbar sein. Interessanter Link zum ganzen Problem aus meiner Sicht: <link>
(8) suse99 · 04. April um 11:50
Vor allem war das Ziel nicht ein Zeitpunkt sondern die Streckung der Anstiegskurve. Da wäre es sehr dumm nur einen Tag zu nehmen. Es muss über mehrere Tage gut gehen um dann ganz langsam wieder mehr Infektionen zulassen zu können. Auch wenn jetzt mehr Kapazitäten zur Versorgung da sind, für eine Aufhebung der Beschränkungen und einen damit verbundenen Anstieg sind es zu wenig. Es geht hier um Menschenleben.
(7) thrasea · 04. April um 11:41
@5 Nunja. Man hat es mit dem Lockdown, Maßnahmen wie Kontaktsperre etc. erreicht. Dass sich die Verdopplungszeit nach dem Aufheben wieder erheblich verkürzt, liegt doch nahe. Ich traue dir diese geistige Transferleistung durchaus zu und wollte dich mit Frage in die richtige Richtung stupsen. @3 und @4 haben das dankenswerterweise aber schneller erwähnt.
(6) AS1 · 04. April um 11:39
@1 Wo kommt dieses Ziel her? @2 Sehr berechtigte Frage. @4 Das ist eine schöne Hoffnung, allerdings habe ich da so meine Zweifel. Denn eine klare Zieldefinition fehlt nach wie vor, und keiner weiß, wie lange dieser Blindflug anhalten wird. Wir wissen weder genug über das Virus noch über die Auswirkungen des Lockdowns auf die Wirtschaft.
(5) Muschel · 04. April um 11:37
@2 Man hat es ja angeblich erreicht. Deswegen wäre ein Zeitpunkt in zwei Wohen realistisch. Du redest doch immer von Rechtsstaat. Das hier ist keiner mehr.
(4) k3552 · 04. April um 11:32
Lassen wir doch erst einmal Ostern vorbei sein, dann kann man ja mal sehen wie der Verlauf sich entwickelt hat. Zu früh spekulieren verunsichert die Menschen nur. Die Kanzlerin hat eine klare Ansage gemacht. Und da sie sich hat von Experten beraten lassen vertraue ich darauf das sie so früh wie möglich aber so spät wie nötig Entwarnung geben wird.
(3) Kluex · 04. April um 11:27
Ja, aber das Ziel ist wieder weit entfernt wenn die Maßnahmen gelockert würden.
(2) thrasea · 04. April um 11:22
@1 Und wie hat man das Ziel erreicht?
(1) Muschel · 04. April um 11:13
Das Ziel ist doch erreicht von wegen 10 Tage Verdoppellung. Hinhaltetaktik.
 
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