Pi Network: PI-Token fällt auf neues Allzeittief nach 11% Kursrutsch

Der Kryptowährungsmarkt hat in den letzten Stunden erneut einen Rückgang erlebt, wobei der native Token des Pi Network besonders stark betroffen ist. Der PI-Token fiel auf ein neues Allzeittief.
In den kommenden Monaten sollen zudem fast 130 Millionen Coins freigegeben werden, was die Lage des PI-Tokens weiter verschlechtern könnte.
Fortlaufende Tiefststände
Im März notierte der PI-Token noch bei $0,30, nachdem er auf der Handelsplattform Kraken gelistet wurde. Doch nach einem Rückgang fiel der Kurs auf $0,20, wo er sich eine Zeit lang halten konnte. Diese Unterstützung wurde jedoch kurzzeitig durchbrochen, und der Token scheiterte Ende April erneut an diesem Widerstand.
In den darauffolgenden Monaten erlebten die PI-Token-Inhaber eine schmerzhafte Abwärtsbewegung. Der Kurs fiel auf mehrere aufeinanderfolgende Allzeittiefs. Zuletzt verlor der PI-Token die Unterstützung bei $0,10 und sogar die Marke von $0,09.
Ein weiterer zweistelliger Kursrückgang drückte den Preis auf $0,086, was ein neues Allzeittief darstellt. Der PI-Token ist wöchentlich um über 22% gefallen und hat seit seinem Allzeithoch im Februar 2025 ganze 97,1% verloren.
Besorgniserregend für Investoren ist zudem, dass laut Daten von PiScan in den nächsten 30 Tagen über 127 Millionen Coins freigegeben werden sollen. Solche großen Token-Freigaben könnten den Verkaufsdruck erhöhen, insbesondere in Bärenmärkten, wo die Unsicherheit ohnehin größer ist.
Können neue Updates und Produkte helfen?
Obwohl die aktuelle Preissituation düster aussieht, arbeitet das Team hinter dem Projekt weiter an neuen Produkten und bedeutenden Protokoll-Updates. Zuletzt wurde am Pi2Day (28. Juni) die Einführung von drei wichtigen Infrastrukturprodukten bekannt gegeben, die das Ökosystem über die bestehende Nutzerbasis hinaus erweitern sollen.
Diese Produkte umfassen SoloHost, ein Framework für das lokale Hosting von KI-Anwendungen und verteiltem Computing; Pi Sign-in, das Drittanbieter-Websites und -Apps die Authentifizierung von Nutzern über Pi-Konten ermöglicht; und PiVerify, einen KYC- und Identitätsverifizierungsdienst für externe Unternehmen.
Trotz der Bedeutung dieser Produkte bleibt das Timing eine Herausforderung. Solche Infrastrukturverbesserungen benötigen Monate oder sogar Jahre, um sich in messbare Netzwerkaktivität und Token-Nachfrage umzusetzen. Derzeit fehlen die tatsächlichen Vorteile, und der native Token des Protokolls erreicht weiterhin neue Tiefststände.

