Magdeburg (dts) - Die Ministerpräsidenten der ostdeutschen Braunkohle-Länder stellen den Kompromiss zum Ausstieg aus der Kohleverstromung infrage. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Das von Peter Altmaier (CDU) geführte Bundeswirtschaftsministerium will offensichtlich auch im Osten ...

Kommentare

(20) LordRoscommon · 30. November 2019
@16,17: Ja, Wirkungsgrad ist wichtig. Ein Induktionsherd ist energiesparend gegenüber einem herkömmlichen Herd - egal ob Platten oder Ceranfeld. Das pumpspeicherkraftwerk ist effektiver als die Umwandlung von Sonne/Wind zu Wasserstoff.
(19) Sonnenwende · 30. November 2019
-2- damit ist bereits das erste Gerät voll bezahlt, das zweite zu Hälfte. Wie gesagt, beide Geräte hätte ich sowieso ersetzen müssen, aber auch die anderen beiden wären demnächst fällig gewesen.
(18) Sonnenwende · 30. November 2019
@15 da kann ich dir zustimmen: ich habe vor drei Jahren Kühlschrank, Gefrierschrank, Waschmaschine und Trockner gegen energiesparende Geräte ausgetauscht. Waschmaschine und Trockner mussten sowieso erneuert werden, weil sie bereits 20 Jahre alt waren und beide nahezu gleichzeitig ihren Geist aufgegeben hatten. Zudem habe ich nur noch enrgieeffiziente Glühbirnen eingesetzt. Ergebnis: Im Folgejahr sanken unsere monatlichen Stromkosten von 55 auf 30 € im Monat. -2-
(17) Joywalle · 30. November 2019
...hängt nur von ihrem Wirkungsgrad ab, sprich wieviel Energie sie nebenbei verbrauchen, die gar nicht in Deinem gekochten Essen oder im gekühlten Eis gelandet ist.
(16) Joywalle · 30. November 2019
@15Na wenn Du in Mathe und Physik aufgepasst hast, dann weißt Du auch, dass effiziente Enderäte nicht jede Explosion von Herstellungskosten abfangen können, nicht mal ansatzweise. Um eine bestimmte Menge an Lebensmittel zum Bsp zu kochen oder auf eine bestimmte Temperatur zu kühlen, benötigt man eine genau definierte Menge an Energie. Diese Energiemenge ändert sich nicht. Sie ist immer gleich. Geräte, die dazu benutzt werden, müssen diese Energiemenge liefern. Wie effinzient sie das machen, ...
(15) thrasea · 30. November 2019
@5 Mathe und Physik - gut, dass du es ansprichst. Doch, energieeffizientere Geräte würden m. E. schon helfen. Das wird in der "hysterischen Diskussion" all zu oft vergessen. Mathe: Wenn ein Verbraucher seinen Strombedarf um 20% senkt, kann der Strom um 25% teurer werden, der Gesamtpreis ändert sich dadurch nicht. Stattdessen schimpft der "mündige Bürger", weil er seine geliebte Glühbirne nicht mehr kaufen kann und der Staubsauger angeblich schlechter saugt, weil er weniger Watt hat.
(14) thrasea · 30. November 2019
@12 Ich denke, da irrst du. Der Preis an der (europäischen) Strombörse hat mit dem Preis für Endkunden gar nichts zu tun. Weder sind da die ganzen Abgaben zu zahlen, noch hängt der Preis zwingend von den Herstellkosten ab. Relevant sind stattdessen Angebot und Nachfrage. Es gibt ja durchaus auch mal Spitzen, bei denen der Preis negativ wird. bit.ly/2DryDsO
(13) Joywalle · 30. November 2019
...geschrieben, Windenergie und Effizienz und bezahlbar funktioniert nur in Verbindung mit Pumpspeicherwerken. Sonst bleibt dieser Strom für die oberen 10K. Also @9 hat meiner Meinung nach nicht Unrecht. Unsere Nachbarn sind gut beraten, sich nicht um die deutschen Befindlichkeiten zu kümmern, und das machen sie auch und zwar völlig zurecht.
(12) Joywalle · 30. November 2019
...Ideologisch motivierte Hysterie (damit meine ich nicht Dich) bringt uns dabei Null weiter. Bevor Nachbarländer bei uns Strom kaufen, den sie selbst für ca 1/3 des Preises produzieren können, kriegt eher Nordafrika Gletscher, bevor das passiert. Bei uns ist jetzt schon der Strom mit staatlichen Abgabe so dermaßen verteuert, dass das nicht passieren wird. Abgaben, die der Staat erst einmal kriegt, gibt der auch nicht wieder her. Ich bleibe dabei, hatte das vor ein paar Tagen schon mal ...
(11) Joywalle · 30. November 2019
@10 Also von mir kriegst Du jedenfalls kein "-" nur weil wir mal nicht der gleichen Meinung sind. Es ist allerdings noch so, wie ich es beschrieben habe, auch mit Mathe und Physik. Strom, den keiner bezahlen kann, bringt nur die oberen 10K und Ideologen weiter, den gemeinen Bürger nicht. Es geht also nicht darum, erneuerbare Energien zu nutzen, sondern darum, einen Weg zu finden, erneuerbare Energien langfristig, dauerhaft und effizient zu nutzen. Von letzterem sind wir weit entfernt...
(10) LordRoscommon · 29. November 2019
@9. Extra für dich: <link>
(9) stphnrei · 29. November 2019
@8,ja du Held, glaubst den wirklich das "unsere" Nachbarn "unseren" Strom kaufen und ihre "eigenen" Kraftwerke abschalten und ihre "eigenen" Landsleute in die Arbeitslosigkeit schicken ? Wer das glaubt , glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten !!
(8) LordRoscommon · 29. November 2019
Wenn die Minusklicklinge hier mal mit offenem Visier kämpfen würden, wär ich glatt bereit, die Zahlen mit Quellen zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu euch quatsch ich nämlich kein dummes Zeug sondern hab mich an der Finanzierung von Großprojekten beteiligt.
(7) LordRoscommon · 29. November 2019
- 2 - Jeder Arbeitsplatz im Steinkohlebergbau hat schon seit den 1970ern den Steuerzahler 100.000 € jährlilch gekostet. Im Braunkohletagebau sieht das nicht besser aus. Kernkraftwerke hatten und haben Steuerabschreibungen zur Folge, da träumt ein Donald Trump mit seinen Hotels nur von. Jedes Kernkraftwerk ist vom Steuerzahler komplett bezahlt worden, genau wie jedes Kohle- oder Gaskraftwerk.
(6) LordRoscommon · 29. November 2019
@5: Man braucht nichts und niemanden zu bescheißen, nicht mal die BWL, die "meine" Wissenschaft ist. 1 Mio. Arbeitsplätze, die ganz Europa mit Energie versorgen, sind für alle bezahlbar. Lass Dir bitte nicht einreden, dass Kohle, Gas oder Atom die billigere Energieform wären. Das ist Blödsinn, weil diese althergebrachten Energieträger steuerlich hoch subventioniert sind. Alle schimpfen über das EEG, aber die Milliarden für Atom redet keiner. - 2 -
(5) Joywalle · 29. November 2019
@3 Die Strompreise liegen jetzt schon bei 30 Cent/kWh, sind für viele jetzt schon nicht mehr bezahlbar. Wenn am Strom 1 Mio Arbeitsplätze, die auch noch einigermaßen über der Armutsgrenze bezahlt werden müssen, hängen, dann kann den Strompreis erst recht keiner mehr bezahlen. Da helfen auch keine supereffizienten Geräte mit wenig Stromverbrauch mehr. Mathe und Physik lassen sich nun mal nicht bescheissen.
(4) AS1 · 29. November 2019
@3 Da bin ich ausnahmsweise mal voll einverstanden. Die Arbeitsplätze sind so wenige, daß sie gesamtwirtschaftlich überhaupt keine Rolle spielen. Zudem sind die Arbeitsplätze, die bei energischem Ausbau der regenerativen Energien entstehen, sauberer und hochqualifizierter. DIe betroffenen Ministerpräsidenten sollten mal lieber Maßnahmen ergreifen, um den Strukturwandel in den betroffenen Regionen zu beschleunigen - nicht zu verlangsamen.
(3) LordRoscommon · 29. November 2019
Die Arbeitsplätze im Braunkohletagebau sind ein WITZ. Wir haben 60.000 Arbeitsplätze in der Windenergie verloren - mehr als im Braunkohletagebau überhaupt beschäftigt sind. Die Kapazität in den erneuerbaren Energien liegen bei >1 Mio. Arbeitsplätzen. Das kriegen Fossil + Atom niemals zusammen. Wenn wir ALLE Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien nutzen würden, könnten wir ganz Europa versorgen. Ja, wir kleines mieses Deutschland!
(2) flapper · 29. November 2019
und somit ist Klima nicht zu retten
(1) Joywalle · 29. November 2019
Ist ja auch ein fauler Kompromiss. Die Polen lachen sich kaputt und installieren Kohlekraftwerke in Divisionsstärke an der deutschen Grenze.
 
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