Opel-Mitarbeiter wollen an allen deutschen Standorten protestieren

Rüsselsheim (dts) - Nachdem der Verkauf von Opel an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna überraschend geplatzt ist, wollen heute Tausende Opel-Mitarbeiter an allen deutschen Standorten protestieren. Die Opelaner fürchten nach der umstrittenen Entscheidung von General Motors (GM), dass Werke geschlossen und Stellen massiv gestrichen werden könnten. Insgesamt sollen sich 25.000 Mitarbeiter an den Protesten in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern beteiligen. In Bochum will Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) zu den Mitarbeitern sprechen, in Rüsselsheim tritt Amtskollege Roland Koch (CDU) vor die Beschäftigten. Unterdessen bestehen IG Metall und der Opel-Betriebsrat darauf, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen oder Werksschließungen geben dürfe. Der GM-Verwaltungsrat hatte sich am Dienstagabend gegen einen Verkauf von Opel an Magna entschieden. GM will nun seine europäischen Ableger Opel und Vauxhall selber sanieren.
DEU / Automobilindustrie
05.11.2009 · 09:48 Uhr
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