Ölpreise steigen, Bitcoin fällt nach Trumps Erklärung zum Iran-Abkommen

Die Spannungen im Nahen Osten scheinen sich erneut zu verschärfen, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hat, dass das Memorandum of Understanding (MoU) mit Iran „vorbei ist“.
Diese Ankündigung führte zu sofortiger Volatilität an den Märkten: Die Ölpreise stiegen sprunghaft an, während Bitcoin unter die Marke von $62.000 fiel.
Trump äußerte sich während des laufenden NATO-Gipfels in Ankara, dass er nicht beabsichtige, weitere Friedensgespräche mit Teheran zu führen, nachdem die bisherigen Verhandlungen gescheitert seien. Die USA hatten zuvor Sanktionen gegen iranische Ölverkäufe verhängt, als Reaktion auf Angriffe auf Schiffe in der Nähe der Straße von Hormus.
Im Zuge der Eskalation meldete das Islamische Revolutionsgardenkorps, dass es auf eine Welle von US-Angriffen mit eigenen Angriffen auf amerikanische Militärziele in Bahrain und Kuwait reagiert habe. Ein Luftwaffenstützpunkt in Bahrain, auf dem US-Streitkräfte stationiert sind, sei ebenfalls ins Visier genommen worden.
Nach der Bekanntgabe der Nachricht stieg der Ölpreis (USOIL) auf $75, das erste Mal seit dem 22. Juni. Zuvor war der Preis unter $67,50 gefallen, da die Märkte eine Deeskalation des Konflikts eingepreist hatten.
Wie bei neuen Konflikten im Nahen Osten üblich, entwickelte sich der Bitcoin-Kurs in die entgegengesetzte Richtung. Die Kryptowährung, die zuvor über $64.000 notierte, begann nach den ersten Angriffen an Wert zu verlieren. Trumps besorgniserregende Botschaft führte zu einem weiteren Rückgang, sodass Bitcoin kürzlich unter $62.000 fiel.

