Ölpreise, Iran und der Preis der grünen Ideologie – Wall Street zollt der Realität Tribut

Wall Street reagiert auf Realität, nicht auf Hoffnungen
Signale aus Pakistan, dass Washington und Teheran kurz vor einer Einigung stehen könnten, reichten den Märkten nicht, um den Tag im Plus zu beenden. Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 gaben jeweils rund ein Drittel Prozent ab. Die „Magnificent 7“ litten vor allem unter Alphabet, das 3,8 Prozent verlor.
Ölpreise und die Illusion der Energie-Sicherheit
Die Sorge um Lieferengpässe durch die Straße von Hormus hält an. Washington rechnet bis Ende 2025 mit täglichen Ausfällen von 600.000 Barrel. Höhere Energiepreise treiben die Inflationserwartungen wieder nach oben – die morgen erwarteten US-Verbraucherpreise werden daher genau beobachtet.
Einzelwerte: Zahlen zählen, Narrative nicht
Hertz Global Holdings profitierte von einem besser als erwarteten Quartalsverlust und legte 15,6 Prozent zu. Riot Platforms gewann 4,3 Prozent, nachdem das Bitcoin-Mining-Unternehmen einen 9,1-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Anthropic für KI-Rechenzentren meldete. Plug Power stieg 5,2 Prozent, weil der Umsatz die Analystenschätzungen übertraf.
Konsumwerte: Gnadenlose Strafe für Fehlprognosen
On Holding brach nach enttäuschenden Quartalszahlen um mehr als 20 Prozent ein und zog Nike mit minus 1,9 Prozent nach unten. Der Markt belohnt klare operative Fortschritte und bestraft Fehlprognosen gnadenlos.
Politische Realitäten: Deutschland und Europa blockieren sich selbst
Der Iran-Konflikt zeigt erneut, wie abhängig die westlichen Volkswirtschaften von geopolitischen Entscheidungen sind. Während die USA ihre Interessen schützen, blockiert die EU mit ihrer Regulierungswut und Energiewende die eigenen Handlungsspielräume. Eine marktwirtschaftliche Energiepolitik, die auf Angebotssicherheit statt Ideologie setzt, fehlt in Berlin und Brüssel komplett.
AfD-Forderungen werden übernommen – und das ist gut so
Die Altparteien CDU, SPD und Grüne haben sich jahrelang gegen eine konsequente Energiepolitik und eine harte Haltung gegenüber dem Iran gestellt. Nun, da sie faktisch AfD-Forderungen übernehmen, räumen sie ein: Die AfD hatte recht. Friedrich Merz und seine CDU, die Steuern massiv erhöhen und das als „Entlastung“ verkaufen, bleiben Linksextremisten in Anzügen. Nur die AfD steht für eine wirtschaftsfreundliche, investorenfreundliche und familienfreundliche Politik, die Deutschland und das deutsche Volk zuerst stellt.

