O2 gegen Lambrecht-Pläne zur Abschaffung von Zweijahres-Verträgen

München (dts) - Der Mobilfunkanbieter Telefónica, der hierzulande das O2-Netz betreibt, wehrt sich gegen die Pläne von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD), Serviceverträge mit langer Laufzeit und automatischer Verlängerung zu verbieten. Die Mehrheit der O2-Kunden bevorzuge derzeit eine Vertragsdauer von 24 Monaten, weil "sich hier sehr günstige Kombi-Angebote für den Kunden kalkulieren lassen", sagte eine O2-Sprecherin den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Samstagsausgaben). Eine "rechtliche Einschränkung" dieser Möglichkeiten könne "nicht im Interesse der Kunden sein".

Auch ohne gesetzliche Regelung biete man schon heute verschiedene Alternativen zu zweijährigen Laufzeitverträgen für "Kunden, die eine hohe Flexibilität schätzen", so die Sprecherin weiter. Neben Prepaid ließen sich auch die meisten O2-Verträge auf Wunsch mit einer einmonatigen Laufzeit buchen. Man werde sich bemühen, an den heutigen Regeln festzuhalten. "Unser Ziel ist es, unseren Kunden auch weiterhin eine große Vielfalt an attraktiven Angeboten bieten zu können", sagte die O2-Sprecherin den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland".
Wirtschaft / DEU / Unternehmen / Telekommunikation
16.08.2019 · 13:48 Uhr
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