Nordkorea sendet positive Signale

Nordkoreanischer Raketentest
Nordkoreanisches Säbelrasseln: Foto eines früheren Raketentests.
Seoul (dpa) - Ungeachtet seines unwiderruflichen Rückzugs von den Sechs-Länder-Gesprächen über ein Ende seines Atomwaffenprogramms hält Nordkorea die Tür für einen Dialog weiter offen.

«Es gibt eine spezifische und dafür reservierte Form des Dialogs, in der die derzeitige Situation erörtert werden kann», hieß es am Montag in einer von den staatlichen nordkoreanischen Medien veröffentlichten Erklärung des Außenministeriums in Pjöngjang. Wie der Dialog aussehen soll, blieb unklar. Beobachter werteten dies jedoch als möglichen Aufruf an die USA zu bilateralen Gesprächen.

Ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums bekräftigte, dass sich das kommunistische Land den Forderungen nach einer Wiederaufnahme der Sechser-Gespräche nicht beugen werde. Einige Teilnehmer hätten das Ziel gehabt, «die Volksrepublik (Nordkorea) zu entwaffnen und kampfunfähig zu machen».

Am vergangenen Freitag hatte die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, der nordkoreanische UN-Botschafter Sin Son Ho habe angedeutet, dass Pjöngjang an direkten Verhandlungen mit den USA interessiert sei.

Nordkorea hatte im April die Sechser-Gespräche für beendet erklärt, nachdem der UN-Sicherheitsrat den Test einer nordkoreanischen Langstreckenrakete verurteilt hatte. An den Sechser-Gesprächen hatten neben Nordkorea und den USA noch China, Südkorea, Russland und Japan teilgenommen.

Konflikte / Atom / Nordkorea
27.07.2009 · 13:54 Uhr
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