NIO-Aktie hebt ab: Staat steigt bei chinesischem Tesla-Konkurrenten ein

• NIO sichert sich neues Kapital
• Rahmenvertrag mit Stadt Hefei geschlossen
• Anleger reagieren erfreut

Neue Geldspritze für NIO

Dem chinesischen Elektroauto-Hersteller NIO wurden jüngst neue finanzielle Mittel in Aussicht gestellt. Denn wie IT-TIMES berichtet, hat der Tesla-Konkurrent mit der lokalen Regierung der Stadt Hefei einen neuen Rahmenvertrag unterzeichnet. Nun führe NIO Gespräche mit Vertretern der Stadt über den Bau von Fabriken und Forschungszentren dort, heißt es außerdem beim Handelsblatt.

Im Rahmen dieses Vertrags erwartet NIO nun eine finanzielle Unterstützung im Volumen von rund zehn Milliarden Yuan, umgerechnet etwa 1,43 Milliarden US-Dollar. Da die Stadtgelder aus höherer Ebene kommen, käme dies einem Einstieg des chinesischen Staates bei NIO gleich. Durch Privatplatzierungen konnte der Elektroautobauer in diesem Jahr bereits 200 Millionen US-Dollar einsammeln, berichtet IT-TIMES weiter.

NIO-Aktie profitiert

Bei Anlegern kamen die Neuigkeiten besonders gut an. So kletterten NIO-Aktien in einer ersten Reaktion im Dienstagshandel an der NYSE um satte 34 Prozent und waren damit zeitweise 5,19 US-Dollar wert. Den Handel verließen die Papiere schließlich noch mit einem Aufschlag von 13,4 Prozent bei 4,40 US-Dollar.

Aktie im Fokus
[finanzen.net] · 27.02.2020 · 21:27 Uhr
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