Nikki Haley kämpft weiter: Duell mit Trump um Republikanische Präsidentschaftskandidatur
Die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, verspricht Durchhaltevermögen im Duell mit Ex-Präsident Donald Trump um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei. Trotz der Meinung der politischen Elite und der Medien, die Trump bereits zum Sieger erklären wollen, gibt Haley nicht auf und behauptet, sich in einem Bewerberfeld zu halten, in dem nur noch sie und Trump übrig sind. In einem Rundschreiben ihres Wahlkampfteams betont Haleys Wahlkampf-Managerin Betsy Ankney, dass die Vorwahlen gerade erst begonnen haben und man ab dem "Super Tuesday" Anfang März ein besseres Bild davon haben wird, wie dieses Rennen steht.
Die Chancen für Haley, sich am Ende gegen Trump durchzusetzen, sind gemäß der Umfragen gering. Trotzdem erhoffte sie sich in New Hampshire ein starkes Ergebnis, da ihr Rückstand zu Trump dort deutlich geringer war als anderswo. Trump hingegen rief seine Anhänger dazu auf, ihm in New Hampshire einen klaren Wahlsieg zu bescheren, um seine Rolle als parteiinterne Spitzenreiter zu zementieren. Der ehemalige Präsident zeigte sich bei einem Überraschungsauftritt an einem Wahllokal siegessicher und erklärte, ihm sei egal, wie lange Haley im Rennen bleibe.
Die eigentliche Präsidentenwahl in den USA findet am 5. November statt. Bis dahin müssen sich die Präsidentschaftskandidaten in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Ein entscheidender Meilenstein ist dabei der "Super Tuesday", an dem in 16 Bundesstaaten parallel abgestimmt wird. (eulerpool-AFX)

