Hannover (dts) - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat von der Bundesregierung eine Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gefordert. "Ich bin sehr dafür, den ÖPNV günstiger und den Umstieg so attraktiver zu machen", sagte Weil der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Damit ...

Kommentare

(7) Irgendware · 20. September 2019
@5: Man kann die Verkehrsmittel aber ja auch kombinieren und z.B. P+R nutzen, wenn man richtig ländlich wohnt. Das dürfte in vielen Fällen immer noch schneller (und wenn die Politik es ernst mein bald auch deutlich günstiger) sein, als mit dem Auto bis zum Ziel zu fahren
(6) LordRoscommon · 19. September 2019
@4: Klar, wenn ein Bus für 50+ Personen über 20 Dörfer tingelt, dann dauert die Fahrt verdammt lange. Einige kleine Dörfer hier umzu haben "Bürgerbusse" - Bullis, die direkt von einem Dorf ins andere fahren - selbstorganisiert, ziemlich kostengünstig, ja sogar kostenlos, wenn man das nicht nötige eigene Auto mal dagegenrechnet, das ja Geld kostet, wenn es nur rumsteht. Es ist eine Frage der Organisation, und da liegt in ganz Deutschland viel im Argen.
(5) Chris1986 · 19. September 2019
@3 Im Nahverkehr bin ich nur in Ballungsräumen wirklich schneller. Wohnt man 20km außerhalb der Stadt und arbeitet nicht an der S-Bahn Linie, mit der man reinfahren würde, muss man meistens erstmal mit der S-Bahn bis in die Innenstadt und dann wieder in teilweise fast die gleiche Richtung raus. Das dauert alles viel länger als das Auto. Auf lange Strecken ist die Bahn sicher eine Alternative aber auch nur, wenn man in der Großstadt am Zielort bleibt sonst muss man wieder ein Auto mieten.
(4) Chris1986 · 19. September 2019
@2 Die Frage ist halt einfach, wie soll eine Lösung dafür aussehen? Ich sehe keine Lösung, die auch nur annähernd an die Reisezeit und Flexibilität des Autos ranreichen. Für das Pendeln in Großstädte sind große und kostenlose Pendlerparkplätze an weit aus der Stadt reichenden S-Bahn Stationen sicher eine gute Lösung aber das holt im besten Fall 20-30% der Pendler ab und auch nur die, die in der Stadt oder nahe daran arbeiten.
(3) Irgendware · 19. September 2019
@1: Das ist von Region zu Region unterschiedlich. Es gibt viele Strecken und Städte, wo man mit dem ÖPNV deutlich schneller, als mit dem Auto ist. Die Zuverlässigkeit ist aufgrund des aktuellen Lokführermangels aber ein echtes Problem
(2) LordRoscommon · 19. September 2019
@1: Weil: "Aber wir müssen auch auf dem Land zu einem guten ÖPNV-Angebot kommen." - Der Worte Klang vernehm' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Solange bei jedem vernünftigen Projekt gejammert wird, dafür wäre kein Geld da, aber Milliardäre steuerlich gebauchpinselt werden, ist das alles nur nutzloses Gefasel. Da hilft kein Rütteln an der Schwarzen Null. Dieses Land muss endlich vom Kopf auf die Füße gestellt werden, sonst kippt es um und bricht sich alle Gräten.
(1) Chris1986 · 19. September 2019
Macht den ohnehin attraktiven innerstädtlichen ÖPNV nur günstiger und auf dem Land wird sich nichts ändern, weil der ÖPNV weiterhin zu unzuverlässig und langsam ist.
 
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